Mit dem vom Bundesgesundheitsministerium geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz würde Deutschland mindestens ein Viertel der Leistungserbringer für Kieferorthopädie verlieren und fast eine Million Kinder und Jugendliche ihre kieferorthopädische Betreuung. Auch die präventionsorientierte Ausrichtung der Patientenversorgung ist gefährdet. "Prävention ist kein Kostentreiber, sondern spart teure Folgetherapien ein", sagt Dr. Jana Lo Scalzo, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KZV Berlin.