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Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Seit 2015 gilt nur noch die eGK

Seit dem 01.01.2015 können gesetzlich Krankenversicherte beim Besuch des Zahnarztes nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorlegen. Die alte Krankenversichertenkarte (KVK) kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden, denn sie ist dann kein gültiger Versicherungsnachweis mehr. Das gilt unabhängig von dem auf der Krankenversichertenkarte aufgedruckten Gültigkeitsdatum. Gemeinsam und verbindlich festgelegt haben das die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband, um für den ärztlichen wie für den zahnärztlichen Bereich eine einheitliche Lösung zu haben.
Mit Versicherten, die ab dem 01.01.2015 noch die KVK vorlegen, wird in der Praxis ebenso verfahren wie mit Versicherten, die überhaupt keinen Versicherungsnachweis vorlegen.
In dieser Übersicht, sind die unterschiedlichen Situationen, die im Praxisalltag entstehen können, aufgeführt.

Elektronische Gesundheitskarte (eGK) ohne Lichtbild

Es kommt vor, dass Patienten eine elektronische Gesundheitskarte ohne Lichtbild in der Praxis vorlegen. Insbesondere an der rechts oben befindlichen Aufschrift "Gesundheitskarte" ist diese als eGK zu identifizieren.

Eine eGK darf nicht wegen des fehlenden Lichtbildes zurückgewiesen werden.

Die Regelung - eGK ohne Lichtbild - betrifft Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres sowie Versicherte, deren Mitwirkung bei der Erstellung des Lichtbildes nicht möglich ist. Die Prüfung in der Praxis beschränkt sich in diesen Fällen auf die sonstigen optischen Identitätsdaten wie Alter und Geschlecht.

Nach Vollendung des 15. Lebensjahres sind die Krankenkassen angehalten, jeden Versicherten zeitnah mit einer eGK mit Lichtbild auszustatten. Sollte dies nicht der Fall sein, lesen Sie die „eGK ohne Lichtbild“ noch bis zum Ablauf des Gültigkeitszeitraumes ein. Die Krankenkassen tragen im Falle eines "Kartenmissbrauchs" das Haftungsrisiko.

schriftlicher Anspruchsnachweis der Krankenkasse (Stand: 27.03.2015)

Die Vereinbarung zum Inhalt und zur Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wurde inhaltliche ergänzt. Es ist eine ausdrückliche Bestimmung für Fälle aufgenommen worden, in denen die Krankenkasse dem Versicherten anstelle der eGK einen schriftlichen Anspruchsnachweis ausstellt. Ein solcher Nachweis wird zum Beispiel übergangsweise ausgegeben, wenn der Versicherte bei Neueintritt in die gesetzliche Krankenversicherung oder bei einem Krankenkassenwechsel noch nicht im Besitz einer (neuen) eGK ist.

Wir bitten Sie um Beachtung des auf dem Nachweis angegebenen Fristablaufs.

Inhaltlich hat der Anspruchsnachweis dieselben Angaben, die auf der eGK vorhanden sind. Diese Daten übernehmen Sie manuell in das
Praxisverwaltungssystem (Ersatzverfahren). Mit den vorgenommenen Änderungen wird nun auch ausdrücklich klargestellt, dass ersatzweise ausgegebene schriftliche Anspruchsnachweise in der Zahnarztpraxis als Versicherungsnachweis zu akzeptieren sind.

Wir empfehlen weiterhin, eine Kopie des Anspruchsnachweises vom Patienten unterschrieben für 4 Jahre in der Praxis aufzubewahren.

Davon unabhängig ist die Klarstellung aufgenommen worden, dass die Krankenkassen verpflichtet sind, ungültige elektronische Gesundheitskarten einzuziehen. Die Protokollnotizen von 09.12.2013 bzgl. des Ablaufs der Gültigkeit der Versichertenkarte und die Prüfung der optischen Identitätsdaten einer eGK - ohne Lichtbild - sind nunmehr in die Vereinbarung übertragen worden.

Downloads und Links

Patienteninformationen der KBV

Informationsseiten der KZBV

Übersicht Anwendungshinweise eGK für die Praxis (Stand: 27.03.2015)

Vereinbarung zum Inhalt und zur Anwendung der eGK (Stand: 27.03.2015)

Hotline Abrechnung - KCH

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Fax: 030 89004-46401
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