Qualitätsförderung

Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Förderung von Qualität spielt in diesem Zusammenhang eine stetig wachsende Rolle. Wie alle niedergelassenen Heilberufe leistet auch die Vertragszahnärzteschaft ihren Beitrag zu einer ausgezeichneten, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Versorgung.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat erstmals zum 31.12.2006 die vom Gesetzgeber geforderte Richtlinie zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement in der vertragszahnärztlichen Versorgung beschlossen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) sieht darin jedoch nur einen Aspekt einer umfassenden Qualitätsförderung, die als kontinuierliche Herausforderung zu verstehen ist.

Schon bisher gibt es für den zahnärztlichen Bereich eine Vielzahl an Regelungen, die der Förderung der Qualität in den Praxen dient. Dazu gehören zum Beispiel die allgemeinen Richtlinien zur zahnärztlichen Versorgung, wissenschaftliche Stellungnahmen zu Themen der Berufsausübung, Vorgaben zur Hygiene, Röntgenstellen zur Überprüfung von Röntgeneinrichtungen in den Praxen, Gutachterwesen und Gutachterverfahren in Streitfällen, die Arbeit der Zahnärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung, regionale Qualitätszirkel im gesamten Bundesgebiet sowie die Bestimmungen zur zahnärztlichen Fortbildung.

KZBV und Bundeszahnärztekammer haben in einer Agenda zur Qualitätsförderung ihr Grundverständnis zur Qualität in der Zahnmedizin niedergelegt. Ihr Ziel ist eine stetige Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung und damit eine bessere Mundgesundheit der Bevölkerung. Die Ergebnisse der letzten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) zeigen, dass sich die Mundgesundheit der Deutschen in den letzten Jahren massiv verbessert hat, dieses Ziel also mit kontinuierlicher Arbeit erreichbar ist.

Auf den folgenden Seiten geben wir einen Überblick über die wichtigsten Bereiche der Qualitätsförderung und die Bestimmungen zum Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis.

Gutachterwesen

Das Gutachterverfahren genießt bei allen Beteiligten eine hohe Akzeptanz. Es hat eine lange Tradition im zahnärztlichen Sektor und ist eine Besonderheit der zahnärztlichen Qualitätsförderung.

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Qualitätsmanagement

Laut QM-Richtlinie muss die KZV Berlin jährlich 2 % per Zufall ausgewählter Vertragszahnärzte auffordern, die Einführung und Weiterentwicklung eines einrichtungsinternen QM nachzuweisen.

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CIRS dent

Das gemeinsame Berichts- und Lernsystem von KZBV und BZÄK „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Patientensicherheit.

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Fortbildung

Seit 2004 sind Vertragszahnärzte und angestellte Zahnärzte zur Fortbildung gesetzlich verpflichtet. Informationen für Zahnärzte sowie Veranstalter rund um das Thema Fortbildung finden Sie hier.

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ZZQ

Das Zentrum Zahnärztliche Qualität (ZZQ) ist eine gemeinsame Einrichtung von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

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Leitlinien

Leitlinien für die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sind systematisch entwickelte, wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Entscheidungshilfen für die angemessene zahnärztliche Vorgehensweise bei spezifischen...

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G-BA

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.

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Zahnärztliche Arzneimittel

Die Arzneimittelkommission der Zahnärzte (AK-Z), ein gemeinsames Gremium von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK), ist Herausgeber der „Informationen über Zahnärztliche Arzneimittel“ (IZA).

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