Heilfürsorge Bundespolizei

Für die heilfürsorgeberechtigten Patienten der Bundespolizei sind seit dem 01.01.2017 dieselben Festzuschüsse gültig wie für GKV-Versicherte. Hier entfällt die bisher gültige gesonderte Preisliste. Bitte beachten Sie, dass diesem Personenkreis immer der doppelte Festzuschussbetrag (analog zur Härtefallregelung bei der GKV) zusteht.

Alle wesentlichen Änderungen seit 01.07.2014 im Überblick

Mit Wirkung seit dem 01.07.2014 wurde eine neue Rechtsverordnung durch das Bundesministerium des Innern (BMI) betreffend der Heilfürsorge von Bundespolizisten erlassen. Alle anfallenden Leistungen von Zahnersatz einschließlich Wiederherstellungsmaßnahmen, werden an die gesetzlichen Krankenversicherten angeglichen.
Im Grundsatz werden die Bestimmungen des SGB V sowie der darauf beruhenden untergesetzlichen Rechtsnormen für entsprechend anwendbar erklärt (§ 4 BPolHfV). Die Bundespolizisten sollen in der (Zahn-) Arztpraxis keine Sonderfälle mehr darstellen.

  • Einführung des Festzuschuss-Systems (Regelung vergleichbar wie bei Härtefallpatienten). 
  • andersartiger Zahnersatz wird direkt mit Heilfürsorgeberechtigten abgerechnet
  • Für die Festzuschüsse 6.0 – 6.10, 1.4 und 1.5 sowie 7.3, 7.4 und 7.7 gilt ein Genehmigungsverzicht
  • Einführung des DTA-Vertrages und somit der papierlosen Abrechnung zwischen Zahnarztpraxis und KZV
  • Original-Abrechnungsunterlagen verbleiben in der Praxis (Aufbewahrungspflicht)
  • Anwendung des vertraglich geregelten Gutachterwesens

Die Neuregelungen gelten für alle Leistungen, die seit dem 01.07.2014 beantragt (genehmigungspflichtigen Leistungen) bzw. erbracht (genehmigungsfreie Leistungen) werden. Bei genehmigungspflichtigen Leistungen ist das Ausstellungsdatum des Behandlungsplans maßgebend.

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