Röntgenaufnahmen

Auszug aus der PAR-Richtlinie 2: Der Röntgenbefund erfordert aktuelle (in der Regel nicht älter als 6 Monate), auswertbare Röntgenaufnahmen. Ein Röntgenbefund muss schriftlich dokumentiert werden. Empfehlung: Rö-Aufnahmen möglichst mehr zum Ende der Vorbehandlungszeit erstellen und den PAR-Antrag erst dann ausfüllen, wenn auch tatsächlich alle Reiz- bzw. Störfaktoren, die sich auf den Rö-Bildern zeigen, beseitigt und ausgeheilt sind. Auch im Ausnahmefall kann auf die Röntgendiagnostik nicht verzichtet werden, die PAR-Richtlinie Nr. 2 ist zu beachten. Die für eine PAR-Behandlung erforderlichen Röntgenbilder müssen dem behandelnden Zahnarzt spätestens zur Antragstellung vorliegen. Die Röntgenaufnahmen sollen dem Gutachter innerhalb einer Woche nach dem der Zahnarzt von der geplanten Begutachtung seines Patienten Kenntnis erhält, zur Verfügung gestellt werden. Bitte versehen Sie alle Röntgenaufnahmen mit dem Aufnahmedatum. Digitale Ausdrucke und digitale Datenträger müssen ggf.entsprechend beschriftet werden.

OPTG oder Einzelbilder?

Der Einzelbildstatus ist das Mittel der Wahl. Ein gut auswertbares OPTG kann herangezogen werden. Gegebenenfalls ist es durch Einzelbilder zu ergänzen.

Digitales Röntgen

Digitale Röntgenaufnahmen bitte nur auf hochauflösendem Spezialpapier (Fotopapier) einreichen und/oder auf Datenträger (CD; Diskette) bzw. nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem/r Gutachter/in auch per E-Mail.

Digitale Volumentomografie

Ist für eine über die Krankenkasse abzurechnende Parodontitisbehandlung die Anfertigung einer Dentalen (Digitalen) Volumentomografie (DVT) als alleinige Röntgendiagnostik ausreichend?
Nein, die DVT-Aufnahmen werden als alleinige Röntgendiagnostik für die systematische PAR-Behandlung derzeit nicht als geeignet angesehen. Sie ersetzen nicht die laut Behandlungsrichtlinien erforderlichen Röntgenaufnahmen. Beim DVT zeigen sich häufig Artefakte durch dichte Strukturen, Füllungen oder Kronen, die z. B. die Beurteilung der Approximalräume unmöglich machen und auch pathologische Strukturen vortäuschen können. Das DVT kann aber in Einzelfällen für spezielle, auf bestimmte Kieferabschnitte begrenzte, Fragestellungen sinnvoll sein und ist dann als Privatleistung mit dem Patienten zu vereinbaren.

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