Protrusionsschiene bzw. Schnarchtherapiegerät

Zurzeit ist ein Schnarchtherapiegerät eine reine Privatleistung.

Laut Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom 07.05.2021 ist entschieden worden, dass es sich hierbei auch um eine zahnärztliche Leistung handelt.

Die schlafmedizinische Empfehlung, eine Unterkiefer-Protrusionsschiene in der Therapie der Schlafapnoe einzusetzen, liegt bei den niedergelassenen Ärzten. Die Verordnung kommt infrage, wenn die Überdrucktherapie mit einer Atemmaske nicht erfolgreich eingesetzt werden kann. An die Empfehlung schließt sich eine zahnärztliche Untersuchung an, bei der Kontraindikationen wie Kiefergelenksstörungen auszuschließen sind. Liegen keine Kontraindikationen vor, nimmt der Zahnarzt für die Anfertigung der Schiene einen Abdruck von Ober- und Unterkiefer. Nach diesem Modell wird die Schiene vom Zahntechniker angefertigt. Anschließende Aufgabe des Zahnarztes ist es, die Schiene auf den individuellen Protrusionsgrad einzustellen. Ob die Schiene bei der Behandlung der Atemaussetzer wirkt, kontrollieret der behandelnde Arzt.

Uns liegen bisher noch keine weiteren abrechnungsrelevanten Informationen vor. Sobald uns diese durch die KZBV mitgeteilt werden, informieren wir Sie. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.

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