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Was kosten Implantate?

Weil die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht und die privaten Krankenkassen unter Umständen nur einen Teil der Kosten übernehmen, ist diese Frage nur im jeweiligen Einzelfall und in Absprache mit dem behandelnden Zahnarzt oder der Zahnärztin zu klären.

Die Höhe der Kosten hängt von der Anzahl der zu ersetzenden Zähne und vom Aufwand des Eingriffs, den der/die Zahnarzt/-in zu leisten hat, ab - deshalb können hier nur Durchschnittswerte angegeben werden.

Bei der Implantation einer künstlichen Wurzel können, individuell abhängig vom Befund und dem Implantattyp, bis zu 2.000,00 Euro an Eigenkosten für die Patienten entstehen. Darin sind die Materialkosten, das Arzthonorar und Begleitleistungen wie Röntgen enthalten. Dazu kommen noch einmal Kosten  für die künstliche Zahnkrone. Die Spannbreite erklärt sich durch die sehr unterschiedlichen Preise der verwendeten Implantate und die individuellen Kosten der Zahntechnik für ebenso unterschiedliche Kronen.

Für gesetzlich Versicherte greifen hier die befundorientierten Festzuschüsse, das heißt, ob die Patienten sich für eine Brücke oder ein Implantat entscheiden, sie bekommen immer denselben Zuschuss für den vorliegenden Befund.

Wie sonst auch, ist hierbei vom Zahnarzt oder der Zahnärztin ein schriftlicher Heil- und Kostenplan zu erstellen, den der/die Patient/-in der Krankenkasse zur Kostenregelung vorlegen kann.

Haben Sie noch Fragen?

Dann können Sie sich an unsere Patientenberatungsstelle von Kammer und KZV wenden.

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