Schnarchen

Der Geräuschpegel des Schnarchens ist vergleichbar mit der Lautstärke des Raschelns mit Laub bis hin zur Lautstärke eines Lastkraftwagens. Das Schnarchen entsteht meist während sich der Körper entspannt, also im Schlaf, durch zum Beispiel flatternde Bewegung des Gaumens und des Zäpfchens.

Es gibt mehrere Ursachen die für das Schnarchgeräusch in Frage kommen können wie zum Beispiel anatomische Besonderheiten (verkrümmte Nasenscheidewand), Übergewicht, Alkoholkonsum, Einnahme von Schlaf-und Beruhigungsmitteln. Häufig tritt das Schnarchen auf, wenn der/die Schlafende in Rückenlage liegt. In seiner ausgeprägtesten Form kann es zu Atemstillständen kommen und somit zu erheblichen Schlafstörungen. Langfristig kann dies zu Beeinträchtigungen am Herz-und Kreislaufsystem führen.

Leichtes Schnarchen kann eventuell durch Änderung der Schlafposition, Reduktion des Übergewicht, kein Alkohol, keine Medikamenteneinnahme oder durch feste Schlafzeiten behoben werden. Sollte eine ständig verstopfte Nase der Auslöser sein, ist ein Allergietest auf zum Beispiel Hausstaubmilben zu empfehlen. Zur Beeinflussung der Schlafposition gibt es diverse Hilfsmittel, zum Beispiel eine Kinnbinde, eine Protrusionsschiene zur Fixierung von Zunge und Kiefer oder Nasenpflaster und Klammern, die die Nasenatmung verbessern. Die Protrusionsschiene, ähnlich einer Zahnspange, schiebt den Unterkiefer leicht nach vorne und verhindert, dass er während des Schlafens nach unten sinkt. Es gibt die Schienen ein- oder zweiteilig, Ihr/Ihre Zahnarzt/-in passt sie an. Weitere Informationen zu Protrusionsschienen finden Sie unter Behandlungsmethoden – Schienen.
Je nach Ursache können chirurgische Behandlungen notwendig werden.

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