Coronavirus

Das Robert Koch-Institut (RKI) publiziert regelmäßig einen Covid-19-Steckbrief, der auf der laufenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur basiert.

Covid-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit (Hrsg.: RKI)

Stand: 08.09.2022, 17 Uhr

Abrechnung von Corona-Tests

Die Probleme mit dem Online-Portal der KV Berlin sind noch nicht behoben. Die KV bietet an, dass Sie ihnen die Daten per E-Mail übermittelt werden. Bevorzugt in Tabellenform und getrennt nach Monaten.
Die KV Berlin arbeitet mit Hochdruck an der Lösung und bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Häufige Fragen & Antworten zum Thema finden Sie auch auf der KV-Website.

 

Stand: 06.09.2022, 9:50 Uhr

Bürgertest

KBV und BMG haben sich über ein neues Prüfverfahren bzgl. der Bürgertests geeinigt. KBV und KVen war wichtig, dass sich dieses zusätzliche Prüfverfahren in der Coronavirus-Testverordnung wiederfindet. Mit der Neufassung der Verordnung wurde es formal in geltendes Recht umgesetzt. Die neuen Prüfvorgaben gelten rückwirkend seit 1. Juli.

Die getesteten Personen haben Anspruch auf ein COVID-19-Testzertifikat via Corona-Warn-App. Teststellen und Praxen können dazu das CWA-Schnelltestportal nutzen, das die Firma T-Systems im Auftrag der Bundesregierung kostenlos bereitstellt. 

Weitere Informationen zum Bürgertest: KBV-Website

Stand: 20.09.2022

In der Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 dürfen Patienten und Besucher medizinische Einrichtungen nur betreten werden, wenn sie eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen. Hierzu zählt auch die Zahnarztpraxis. 

Grundlage ist die Neuregelung des § 28b IfSG im Zuge des Gesetzes zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor Covid-19. 

Die Maskenpflicht für die Beschäftigten in einer Zahnarztpraxis ergibt sich aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Hier heißt es, dass Beschäftigte eine Maskenpflicht überall dort gilt, wo technische und organisatorische Maßnahmen zum Infektionsschutz allein nicht ausreichen (§ 2 Abs. 3 Arbeitsschutzverordnung). 

 

Stand: 03.06.2022

Nach Auffassung der Senatsverwaltung für Gesundheit und der Zahnärztekammer Berlin gilt die in § 2 der SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung genannte Maskenpflicht nur für Arztpraxen.

In Zahnarztpraxen sind somit die bisherigen infektionsschutzrechtlichen Masken- und Abstandspflichten aufgehoben.

Die Senatsverwaltung empfiehlt jedoch die Beibehaltung allgemeiner Schutzmaßnahmen (vor allem Wahrung des Mindestabstands, Tragen von mindestens medizinischen Gesichtsmasken in geschlossenen Räumlichkeiten) sowie die Erstellung von Hygienekonzepten (insbesondere Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Vermeidung unnötiger Kontakte).

Praxisinhaber können Abstands- und Maskenpflichten anordnen

Die Anordnung von Abstands- und Maskenpflichten ist in Zahnarztpraxen dennoch weiterhin möglich. So können die Praxisinhaber in Ausübung ihres Organisationsrechts in ihren Hygienekonzepten nicht nur Abstandspflichten festlegen, sondern auch, dass der Praxiszutritt wie bisher vom Tragen einer Schutzmaske (z. B. Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Maske) abhängig ist.

Dies kann zum Schutz anderer Personen nicht nur von Besuchern und Begleitpersonen, sondern grundsätzlich auch von Patienten gefordert werden. Ausnahmen sind beispielweise in Notfällen angezeigt. Im Übrigen empfiehlt es sich, sich an den Ausnahmefällen zu orientieren. Die Maskenpflicht gilt nicht

  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • für Personen, die aufgrund einer ärztlich bescheinigten, gesundheitlichen Einschränkung keinen entsprechenden Schutz tragen können,
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen sowie
  • für Personen, die durch eine anderweitige Vorrichtung den Ausstoß von Tröpfchenpartikeln und Aerosolen verhindern.

siehe hierzu Basisschutzmaßnahmen gegen das Coronavirus

Unverändert gilt jedoch, dass die Behandlung nicht von der Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises abhängig gemacht werden kann.

Die Ärztekammer Berlin beantwortet Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.


Stand: 30.06.2022

Seit 01.04.2022 gibt es keine Testpflicht mehr in den Zahnarztpraxen. Asymptomatische Personen, die in einer Zahnarztpraxis tätig sind oder tätig werden sollen, haben nach wie vor zweimal die Woche einen Anspruch auf Testung (§ 4 TestV). Diese Tests können über die KV Berlin nach der TestV abgerechnet werden. Die aktuelle TestV tritt mit Ablauf des 25.11.2022 außer Kraft.


Coronavirus-Testverordnung (TestV)

Asymptomatische Personen, die in einer Zahnarztpraxis tätig sind oder tätig werden sollen, haben nach wie vor einen Anspruch auf Testung, wenn die Zahnarztpraxis oder der ÖGD dies zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 verlangen (§ 4 TestV). Die in der Zahnarztpraxis tätigen Personen sind dabei nach der TestV nicht verpflichtet, sich testen zu lassen.

Der Arbeitgeber muss auf Verlangen des getesteten Personals eine Bescheinigung ausstellen, sofern es sich um einen Test unter Aufsicht handelt. Muster-Bescheinigung (SenGPG)


Abrechnung durchgeführter Antigen-Tests

Zahnarztpraxen rechnen die ihnen nach § 4 TestV entstandenen Sachkosten mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin ab.

Bei der Abfrage der Steuernummer auf der Website der KV Berlin haben Sie zwei Optionen – je nach Unternehmerform:

  1. Sie können die SteuerID angeben.
  2. Sie können die Steuernummer eingegeben.

Für die Eingabe der SteuerID werden Nullen zum Auffüllen nicht angenommen, für die Eingabe der Steuernummer ist dies möglich.

Die Übertragung von Abrechnungsdaten ist bei der KV Berlin nur jeweils vom 1. bis zum 7. eines jeden Monats möglich.

Die Pauschale je Test beträgt ab 01.07.2022 2,50 Euro.

Für die Testung der Beschäftigten mittels PCR-Test, PoC-PCR-Test oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik ist keine Sachkostenerstattung über die TestV vorgesehen.

Erstattungsfähig sind nur solche Tests, die auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts abrufbar sind.

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Nachweispflicht der Leistungserbringer

Die Testdokumentation muss zu jeder Testung folgende Angaben enthalten:

  1. Datum der Testung,
  2. Name der getesteten Person und deren Geburtsdatum,
  3. Angaben zur Testung, einschließlich der Art der Testung.

Alle Leistungserbringer sind zudem verpflichtet, die für den Nachweis der korrekten Durchführung und Abrechnung notwendige Auftrags- und Leistungsdokumentation grundsätzlich bis zum 31.12.2024 unverändert zu speichern oder aufzubewahren.
§ 7 Absatz 5 TestV enthält eine (nicht abschließende) Aufzählung der Dokumentations- erfordernisse. Das Nähere hierzu regelt die Kassenärztliche Bundesvereinigung.
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Fragen und Antworten zu Covid-19 Tests (Hrsg.: BMG)

Fragen und Atworten zu Testungen auf SARS-CoV-2 (Hrsg.: BZÄK)


Stand: 30.09.2022

Mit Erfüllung der Voraussetzungen des § 20b IfSG sind Zahnärzte grundsätzlich zur Durchführung von Covid-19-Schutzimpfungen berechtigt. Seit Änderung der CoronaImpfV zum 25.05.2022 können Zahnärzte nunmehr auch als Leistungserbringer Covid-19-Schutzimpfungen in der eigenen Praxis oder im Rahmen von Besuchen erbringen und abrechnen. Die CoronaImpfV tritt mit Ablauf des 31.12.2022 außer Kraft. 

Praxen, die sich bis 20.04.2022 im Serviceportal registriert hatten und somit Covid-19-Schutzimpfungen über die KZV Berlin abrechnen wollen, finden hier weiterführende Informationen.

Praxen, die über ein Impf-Zertifikat der Zahnärztekammer Berlin verfügen, sich aber nicht registriert haben, bitten wir von Nachfragen abzusehen. Eine nachträgliche Registrierung ist nicht möglich. Das Impf-Zertifikat berechtigt Sie aber, sich im Impfzentrum, bei einem mobilen Impfteam oder in einer Arztpraxis zu engagieren.

Bitte beachten Sie:

Die KZV ist gemäß der Corona-Impfverordnung ausschließlich zuständig für die Schaffung der technischen Voraussetzungen zur täglichen Meldung von durchgeführten Covid-19-Schutzimpfungen an das RKI sowie für die nachfolgende Leistungsabrechnung gegenüber dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS).

Für weitere Fragen zur Durchführung von Corona-Impfungen (z. B. Dokumentation, räumliche Voraussetzungen in der Praxis, Impfstoffbeschaffung) wenden Sie sich bitte direkt an die Zahnärztekammer Berlin.


Stand: 31.03.2022

Mit Inkrafttreten des geänderten Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 20. März 2022 ist die Gültigkeitsdauer des Immunitätsnachweises in § 22a IfSG gesetzlich geregelt worden.

Impfnachweis im Sinne des § 22a Absatz 1 IfSG

Es muss sich um einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens eines vollständigen Impfschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form handeln. Die zugrundeliegenden Impfungen müssen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sein, die von der Europäischen Union zugelassen sind, oder die im Ausland zugelassen sind und von ihrer Formulierung her identisch mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff sind.

Bis zum 30. September 2022 reicht der Nachweis von zwei Einzelimpfungen aus, ab dem 1. Oktober müssen insgesamt drei Einzelimpfungen erfolgt sein, dabei muss die letzte Impfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein.

In bestimmten Fällen ist bis zum 30. September 2022 eine Impfung, ab dem 1. Oktober sind zwei Einzelimpfungen ausreichend. Dies betrifft folgende Personengruppen:

  • Personen, die einen positiven Antikörpertest zu einer Zeit nachweisen können, zu der sie noch keine Einzelimpfung erhalten haben;
  • Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach dem Erhalt der ersten Einzelimpfung infiziert waren (Nachweis eines positiven PCR-Tests erforderlich);
  • Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach dem Erhalt der zweiten Einzelimpfung infiziert waren und seit dem Tag der Testung 28 Tage vergangen sind.

Genesenennachweis im Sinne des § 22a Absatz 2 IfSG

Ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens eines durch vorherige Infektion erworbenen Immunschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn folgende Anforderungen erfüllt sind:

  • Die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt sein
  • das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen
  • das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen.

Kontraindikationen im Sinne des § 20a IfSG

  • Ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sie sich im ersten Schwangerschaftsdrittel befinden.
  • Ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sie aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen Covid-19 geimpft werden können.

Die Angabe des konkreten medizinischen Grundes, der Grundlage für die Kontraindikation ist, ist nicht erforderlich. Nach aktueller Rechtsprechung muss das ärztliche Zeugnis aber wenigstens solche Angaben zur Art der medizinischen Kontraindikation enthalten, die das Gesundheitsamt in die Lage versetzen, das ärztliche Zeugnis auf Plausibilität hin zu überprüfen.

Einreisen in EU-Länder: Impfzertifikat neun Monate gültig

Bei Reisen ins Ausland greift zumindest innerhalb der EU-Länder eine einheitliche Regelung: Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate für Einreisen in EU-Länder sowie in die Schweiz statt bislang zwölf seit 1 Februar 2022 nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gültig. Nach neun Monaten werden Menschen ohne Booster-Impfung bei Grenzübertritten Ungeimpften gleichgestellt. Wie lange das Zertifikat EU-weit nach einer Booster-Impfung gültig bleibt, ist noch nicht geregelt.

Trotz der vereinheitlichten Regelung haben die Länder einen Gestaltungsspielraum: Sie dürfen bei der Einreise sowohl auf die Vorlage des Zertifikats verzichten als auch zusätzliche Tests verlangen. Wie lange die Grundimmunisierung in den jeweiligen Ländern – etwa für Restaurantbesuche oder Veranstaltungen – anerkannt wird, kann sich jedoch weiterhin von Land zu Land unterscheiden.

Genesenenstatus: Sechs Monate gültig für Einreisen in EU-Länder

In einer Absprache auf EU-Ebene haben sich die Mitgliedsstaaten darauf geeinigt, dass der Genesenenstatus für Reisen in der EU weiterhin sechs Monate lang gültig sein soll. Die Umsetzung dieses Vorschlags liegt jedoch bei den einzelnen Ländern.

Weitere Informationen zur Covid-19-Impfung finden Sie auf der BMG-Website


Stand: 15.09.2022

Seit 16. März 2022 gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht gemäß § 20a IfSG. Das heißt, dass in der Zahnarztpraxis Tätige den Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung gegenüber dem Arbeitgeber erbringen müssen, sofern keine medizinische Kontraindikation besteht. Dies betrifft alle Angestellten sowie sonstige in der Praxis Tätige wie zum Beispiel Reinigungskräfte.

Achtung: Auch der Praxisinhaber unterliegt der Nachweispflicht und somit auch der Meldepflicht.

Ab 1. Oktober 2022 gelten neue Regelungen (siehe Gültigkeit des Immunitätsnachweises). Das Bundesministerium für Gesundheit vertritt die Ansicht, dass der Nachweis von drei Impfungen auch für das Personal gilt, das bereits vor dem 1. Oktober 2022 tätig war. Eine anderslautende offizielle Erklärung des Landes Berlin gibt es bisher nicht. 

Meldung an das LAGeSo 

Personen, die keinen Nachweis über eine Impfung oder Genesung oder ein ärztliches Attest über eine medizinische Kontraindikation vorlegen können, müssen durch den Praxisinhaber "unverzüglich binnen zwei Wochen" an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zu melden.

Informationen und Formulare zum Verfahren zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach § 20a IfSG im Land Berlin

Allgemeinverfügung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht Allgemeinverfügung
Benachrichtigung nach § 20a Abs.2 Satz 2 IfSG Formular
Selbsteinschätzung zur Funktionsfähigkeit von Einrichtungen oder Unternehmen bei der Umsetzung von § 20a IfSG Formular
Ablaufschema zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht Schema


Weitere Informationen: Senatsverwaltung für Gesundheit


Neue Arbeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 in diesen Einrichtungen nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden.

Personen mit abgelaufenen Nachweisen über die vollständige Impfung/Genesung müssen innerhalb von einem Monat einen neuen Nachweis über die vollständige Immunisierung vorlegen.

Bundeszahnärztekammer

Bundesministerium für Gesundheit

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Was geschieht zwischen dem 16. März und der Entscheidung des Gesundheitsamtes?
Arbeitsrechtler sagen, dass hier bislang noch keine Rechtssicherheit besteht.

Das Bundesministerium für Gesundheit (Frage 27) hat sich nunmehr positioniert:

(...)
Welche arbeitsrechtlichen Folgen können sich für die betroffenen Personen ergeben, wenn keine Nachweise vorgelegt werden?

Im Hinblick auf Personen, die bereits in den betroffenen Einrichtungen und Unternehmen tätig sind, sind mögliche arbeitsrechtliche Rechtsfolgen abhängig von der Entscheidung des Gesundheitsamtes.

Bis das Gesundheitsamt über den Fall entschieden hat und ggf. ein Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbot ausgesprochen hat, ist eine Weiterbeschäftigung der betroffenen Person möglich. Die öffentlich-rechtliche Vorschrift des § 20a IfSG begründet kein Recht des Arbeitgebers zur Freistellung. Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterbeschäftigt werden können, besteht auch keine Grundlage für kündigungsrechtliche Konsequenzen.

In den Fällen, in denen das Gesundheitsamt ein Tätigkeits- oder Betretensverbot ausgesprochen hat, kann die betroffene Arbeitnehmerin bzw. der betroffene Arbeitnehmer in der Einrichtung nicht mehr tätig werden. Damit dürfte für betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Vergütungsanspruch in der Regel entfallen. Weigert sich der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin, einen Nachweis nach § 20a IfSG vorzulegen, kann als letztes Mittel eine Kündigung in Betracht kommen. Hier dürfte der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit jedoch regelmäßig zunächst eine Abmahnung erfordern. Ob die Voraussetzungen für eine Kündigung im Einzelfall vorliegen, können verbindlich nur die zuständigen Gerichte für Arbeitssachen entscheiden. Insbesondere die Befristung des Gesetzes auf den 31. Dezember 2022 dürfte ebenfalls eine Rolle spielen.

Personen, die noch nicht in einer betroffenen Einrichtung oder in einem betroffenen Unternehmen tätig sind, dies aber beabsichtigen, dürfen ab dem 16. März 2022 ohne Vorlage eines entsprechenden Nachweises nicht beschäftigt werden bzw. keine Tätigkeit in den betroffenen Einrichtungen und Unternehmen aufnehmen.
(...)

Bitte beachten Sie dennoch:

Werden diese Mitarbeitenden über den 15.03.2022 hinaus weiter in der Praxis tätig, sind zivilrechtliche Schadensersatz­ansprüche in den Fällen, in denen sich Patienten bei den ohne Immunitätsnachweis tätigen Mitarbeitenden (nachweislich) anstecken und erkranken, denkbar. Es erscheint daher sinnvoll, das Hygienekonzept der Praxis auf dieses Risiko hin nochmals anzupassen. Zum Beispiel durch die Anordnung des Tragens einer FFP2-Maske durch die betreffenden Mitarbeitenden. Des Weiteren sollte das Gesundheitsamt auf die Eilbedürftigkeit der Überprüfung hingewiesen werden.


SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung

Stand: 07.05.2022

Für Beschäftigte in (Zahn-)Arztpraxen endet die Absonderung

  • mit dem Vorliegen eines negativen Ergebnisses der Testung mittels eines Nukleinsäurenachweises des Coronavirus SARS-CoV-2;
  • sie endet in der Regel spätestens jedoch nach 10 Tagen nach dem Zeitpunkt der Vornahme des die Absonderung begründenden Tests;
  • sie endet frühestens nach 5 Tagen nach dem Zeitpunkt der die Absonderung begründenden Testung, sofern die abgesonderte Person zuvor 48 Stunden symptomfrei war und zusätzlich ein negatives Ergebnis einer Testung im Sinne von § 22a Absatz 3 Nummer 3 des IfSG (PCR-Test oder Antigen-Test) vorliegt.

Zum Zwecke der Testung darf die Absonderung verlassen werden. Sofern der Symptombeginn vor dem Zeitpunkt der Testdurchführung liegt, kann das zuständige Gesundheitsamt abweichend den Symptombeginn als fiktiven Zeitpunkt des Beginns der Absonderung festlegen.

Regelungen für Kontaktpersonen

Für Personen, die vom zuständigen Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen zu einer positiv getesteten Person eingestuft wurden, gelten die Maßnahmen entsprechend. Der die Absonderung begründende Zeitpunkt ist der Zeitpunkt des letzten Kontakts zu der positiv getesteten Person ist.

Dies gilt nicht für enge Kontaktpersonen, die geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 22a IfSG sind.


CoronaImpfV

Stellungnahmen und Empfehlungen der Stiko


Ein hoher Anteil Geimpfter unter den Covid-19-Patienten im Krankenhaus bedeutet nicht, dass die Impfung nicht wirkt. Warum ist das so? Flyer

 

Fragen zur Auffrischungsimpfung

1. Welche Impfstoffe werden verwendet?

Die Drittimpfungen erfolgen mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe, also entweder mit Biontech/Pfizer oder mit Moderna. Bitte beachten Sie, dass bei Personen unter 30 Jahren und Schwangeren der Impfstoff von Biontech/Pfizer verwendet wird. Pressemitteilung der SenGPG

2. Welche Impfangebote gibt es in Berlin?

Nähere Informationen zu den Corona-Impfzentren und den Corona-Impfstellen finden Sie unter: https://service.berlin.de/dienstleistung/330073.

3. Was ist zum Termin für die Auffrischungsimpfung mitzunehmen?

Bei der Auffrischimpfung sind der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfungen (gelber Impfpass, digitaler Impfnachweises oder Ersatzimpfnachweis) und ein Lichtbildausweis vorzulegen. Darüber hinaus sind der Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie Aufklärungsbogen für einen mRNA-Impfstoff mitzubringen: RKI

 

Fragen zum digitalen Impfnachweis

Das BMG hat auf seiner Website einen FAQ-Katalog bereitgestellt.

Auch das RKI aktualisiert regelmäßig seinen FAQ-Katalog.


Allgemeine Fragen

Das RKI aktualisiert fortlaufend seinen FAQ-Katalog.


Seitens der KZV Berlin gibt es nach wie vor keine Vorgaben, welche Behandlungen durchgeführt oder verschoben werden. Der Zahnarzt allein entscheidet verantwortlich nach den angepassten Hygienemaßnahmen in seiner Praxis und dem Befund, den er bei seinem Patienten feststellt, was an Behandlung zu diesem Zeitpunkt erforderlich ist.

Praxisplakat "Maskenpflicht" (Hrsg.: ZÄK Berlin)

Praxisplakat "Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps" (Hrsg.: BZgA)

Hinweisplakat für Patienten am Praxiseingang (Hrsg.: BZÄK)

Patientenberatung der Berliner Zahnärzte (Hrsg.: KZV Berlin)

Risikomanagement in Zahnarztpraxen (Hrsg.: BZÄK)


Änderung der Sprechstunde

Sofern Sie Ihre Sprechstunden ändern, bitten wir Sie, die Aktualisierung eigenständig im Serviceportal der KZV Berlin vorzunehmen.

Alle von Ihnen hier angegebenen Daten verwenden wir für unsere Zahnarztsuche. Auf diese Weise findet der Patient noch schneller und unkomplizierter seine Zahnarztpraxis. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Angaben im Serviceportal immer aktuell sind. Denn nur so können Fehlinformationen bzw. Missverständnisse bezüglich Ihrer Praxisinformationen beim Patienten gar nicht erst entstehen.

Praxisschließung

Sofern Sie Ihre Praxis schließen (müssen), senden Sie bitte eine E-Mail an zulassung(at)kzv-berlin.de.
Über die Praxisschließung entscheidet nicht die KZV Berlin; diese Entscheidung trifft ausschließlich der Praxisinhaber eigenverantwortlich, es sei denn, die Praxis wird von Amts wegen geschlossen.


Behandlungsoption mit monoklonalen Antikörpern für Covid-19-Patientinnen und -Patienten

Gemeinsame Pressemitteilung der SenGPG und KV Berlin vom 19.11.2021

Personen, die nachweislich an Covid-19 erkrankt sind, noch keine Sauerstoffbehandlung erhalten haben und Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf aufweisen, haben im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten Anspruch auf eine Behandlung ihrer Covid-Erkrankung mit monoklonalen Antikörpern. Die Anwendung dieser Arzneimittel soll innerhalb von drei Tagen nach einem positiven Corona-Test und innerhalb von zehn Tagen nach Auftreten der Symptome erfolgen. Die Behandlung ist kostenfrei und erfolgt im Rahmen der ärztlichen Therapiefreiheit unter der Verantwortung der Ärztin oder des Arztes. Sie kann ambulant oder stationär im Krankenhaus oder außerhalb des Krankenhauses, in Praxen, erfolgen. Es kann auch ein Einsatz in Pflegeeinrichtungen in Betracht kommen. Es muss dabei sichergestellt werden, dass eventuell auftretende schwere allergische Reaktionen und andere Nebenwirkungen schnell von einer Ärztin oder einem Arzt behandelt werden können.

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Charité Universitätsmedizin und Berliner Kliniken in den vergangenen Wochen intensiv daran gearbeitet, entsprechende Behandlungsstrukturen in Berlin aufzubauen und über die Behandlungsmöglichkeit in den Praxen, aber auch in den Teststellen und Apotheken zu informieren.

Bei den Covid-19-Antikörperpräparaten handelt es sich um eine Immuntherapie mit monoklonalen Antikörpern, Proteine des Immunsystems, gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Eine monoklonale Antikörpertherapie zur Behandlung von Covid-19 kann in Deutschland seit Februar 2021 angewandt werden: In Form einer Kombinationsbehandlung mit den Antikörpern Bamlanivimab und Etesevimab oder in Form einer Kombinationsbehandlung mit den Antikörpern Casirivimab und Imdevimab.

Mögliche Risikofaktoren sind: Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskeldystrophie oder vergleichbare neuromuskuläre Erkrankung, Leberzirrhose oder andere chronische Lebererkrankungen, chronische Nierenerkrankung, laufende Chemotherapie, HIV-Infektion. Weitere Informationen bietet die KV Berlin auf ihrer Website an.

In Berlin bieten derzeit sieben Praxen sowie sieben Kliniken eine ambulante Therapie mit monoklonalen Antikörpern zur Behandlung von Covid-19 an. Die oder der Haus- oder Fachärzt:in kann, sofern Therapie mit Covid-19-Antikörperpräparaten in Betracht gezogen wird, die oder den Patient:in an eine der folgenden Praxen oder Kliniken vermitteln. Patient:innen können sich nicht selbst für die Therapie anmelden. Die Aufnahme erfolgt nur über Arzt-zu-Arzt-Kontakt.

Weitere Informationen sowie eine Liste teilnehmender Praxen


Der zahnärztliche Notdienst in der Nacht, am Wochenende und an den Feiertagen ist nach wie vor für Notfälle und Schmerzpatienten gedacht. Angesichts der Covid-19-Pandemie bittet die KZV Berlin darum, die Notdienstpraxen nicht mit aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Sollten Sie Ihren Notdienst nicht wahrnehmen können, müssen Sie sich wie bisher um eine Vertretung kümmern und diese per E-Mail an zulassung[at)kzv-berlin.de melden.

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen behandelt.

Webcode: W00468

Auf einen Blick

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KZV Berlin

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Fax: 030 89004-102
kontakt(at)kzv-berlin.de

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Di 8:30-16:30 Uhr
Mi 8:30-18 Uhr
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Fr 8:30-15 Uhr