Pressemitteilungen 2015

Zahnärztlicher Notdienst vom 24.12.2015 bis einschließlich 03.01.2016

Berlin, 17.12.2015 – Für Patienten, die bei Zahnproblemen aller Art eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt an den Feiertagen benötigen, hat die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin auch in diesem Jahr eine Hotline unter 030 89004-333 geschaltet. Die Notfallpraxen und Kliniken sind ebenso unter www.kzv-berlin.de/notdienst abrufbar. Hier erfahren Hilfe suchende Patienten, welche Zahnarztpraxis in dem jeweiligen Bezirk an den Feiertagen geöffnet hat.

Zahnärztlicher Tagesnotdienst 
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Informationen zu den Zahnarztpraxen, sortiert nach zwölf Verwaltungsbezirken, erhalten Sie über die Hotline 030 89004-333 oder über unsere Internetseite www.kzv-berlin.de/notdienst. Zusätzlich bietet samstags, sonntags und feiertags von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr die Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Zahnklinik Süd), Aßmannshauser Str. 4-6, 14197 Berlin, Tel. 030 450662613 einen Notdienst an.

Kieferorthopädischer Notdienst 
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr 

Die Kieferorthopäden in Berlin bieten einen speziellen Notdienst bei Beschwerden mit Zahnspangen, Schienen und Brackets an, Informationen erhalten Sie auch hier über die Hotline 030 89004-333 oder www.kzv-berlin.de/notdienst.

Nachtnotdienst
Klinik für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde (Zahnklinik Süd) 
Die zahnärztlich geleitete Einrichtung, Charité, Campus Benjamin Franklin
Aßmannshauser Str. 4-6
14197 Berlin-Wilmersdorf
Telefon: 030 450662613
geöffnet täglich von 20 Uhr bis 1 Uhr
zusätzlich freitags, samstags und an Tagen mit nachfolgenden Feiertagen von 20 Uhr bis 3 Uhr

Zahnarztpraxis Dr. Meyer
auf dem Gelände des Klinikums im Friedrichshain
Landsberger Allee 49
10249 Berlin-Friedrichshain
Telefon: 030 130231437
geöffnet täglich von 20 Uhr bis 2 Uhr

Zahnarztpraxis Dr. Frahn, Bloch, Dr. Naacke, Gneist, 
Friedrichstr. 210, beim Checkpoint Charlie
10969 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030 25932612
geöffnet täglich von 20 Uhr bis 2 Uhr

Zahnärztlich geleitete Einrichtung am Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin-Marzahn
Telefon: 030 56810
geöffnet täglich von 20 Uhr bis 2 Uhr (nur für chirurgische Notfälle)

Bewährte Anlaufstelle für Patienten – 15 Jahre Patientenberatung der Berliner Zahnärzte

Gemeinsame Presseinformation
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin
Zahnärztekammer Berlin


18.05.2015 – Über 34.000 telefonische und 3.400 schriftliche Anfragen beantwortet, fast 15.000 persönliche Gespräche geführt und dabei viele hilfreiche Tipps und Informationen gegeben – die gemeinsame Patientenberatung der Zahnärztekammer Berlin und Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin) feiert ihren 15. Geburtstag. Seit Mai 2000 wird die vertrauliche, unabhängige und kostenfreie Beratung von Zahnärztekammer und KZV Berlin gemeinsam angeboten und hat sich seitdem zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Berliner Patientinnen und Patienten entwickelt. Vier fachkompetente KZV-Mitarbeiterinnen beraten die Patienten am Telefon, informieren über Therapiemöglichkeiten und können Zahnärztinnen und Zahnärzte mit besonderen Tätigkeitsschwerpunkten und Zusatzqualifikationen nennen. Sie helfen auch den ratsuchenden Patienten, die oft schwer nachvollziehbaren Zusammenhänge und Sachverhalte des Gesundheitswesens verständlich zu machen. Zusätzlich klärt eine Zahnärztin am Telefon über zahnärztliche Behandlungsmöglichkeiten auf. 

Ständig steigender Beratungsbedarf 
Das Angebot wird seit Bestehen der Einrichtung immer stärker in Anspruch genommen. Die Anruferzahlen der letzten Jahre zeigen das wachsende Bedürfnis auf Patientenseite und bestätigen die erfolgreiche Arbeit der Beratungsstelle. So stieg die Zahl der Ratsuchenden von knapp 1.700 im Jahr 2003 auf über 5.000 im Jahr 2014. Auch das Fragenspektrum ist weitreichend – von der Suche eines Zahnarztes über die Erläuterung zahnmedizinischer Inhalte bis hin zu Themen wie die Aufklärung über die Versorgung mit Zahnersatz und Gewährleistung. Auch die persönliche Beratung hat in den letzten 15 Jahren immer mehr Zuspruch erfahren. Waren es 2003 noch 578 Patienten, die die Möglichkeit begrüßt haben, sich bei Bedarf sachkundig in den Mund schauen zu lassen, so waren es 2014 fast doppelt so viele. 14 Zahnärzte mit ausgewiesener Kompetenz und langer Berufserfahrung stehen hierfür den Patienten zur Verfügung. So soll besonders bei aufwändigen Maßnahmen oder großen Eingriffen den Patienten mit fachkundigem Rat unabhängiger Kollegen geholfen werden, die richtige Entscheidung zu treffen.

Aktive Patientenbeteiligung fördern
Patienten sind heute mehr als noch vor ein paar Jahren in der Lage, die ihnen zustehenden Rechte aktiv wahrzunehmen. Dies setzt aber voraus, dass sie über verlässliche (zahn-)medizinische und rechtliche Wissensgrundlagen verfügen. Gerade in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gibt es für eine bestimmte Befundsituation meist mehrere wissenschaftlich abgesicherte Versorgungsalternativen. Die aktive Beteiligung der Patienten an der Therapieentscheidung ist hier nicht nur gewünscht, sondern erforderlich. Nur so können subjektive Bedürfnisse und Erwartungen des Patienten in die Behandlung einfließen. Zudem kann eine hochwertige Versorgung nur in enger Zusammenarbeit und im Dialog mit dem Patienten erzielt werden. „Das Gesundheitssystem wird immer komplexer. Eine gute Information und Kommunikation fördert nicht nur das gegenseitige Verständnis, sondern wirkt sich auch positiv auf das Zahnarzt-Patienten-Verhältnis aus. Die Mitarbeiterinnen in unserer Patientenberatung verstehen sich daher auch zu Recht als Bindeglied zwischen den Zahnärzten und Patienten“, sagt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin. „Vor allem das Zweitmeinungsmodell rundet das Angebot ab und präsentiert unsere Patientenberatung als zuverlässige Adresse für Anfragen rund um die zahnmedizinische Versorgung in Berlin.“
„Die Patientenberatung sichert unseren Patienten seit nunmehr 15 Jahren eine persönliche Beratung durch objektive Ansprechpartner. Das war von Beginn an unser Ziel“, erläutert Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin. „Die Einrichtung ist eine wertvolle Ergänzung zu der täglichen Arbeit der Zahnärztinnen und Zahnärzte in ihren Praxen und damit gleichzeitig eine hilfreiche Unterstützung für unsere Kammermitglieder. Die Beratung erläutert dem Patienten von neutraler Seite zahnärztliche Behandlungsmethoden und gibt dem Zahnarzt Rat in Zweifelsfällen.“

Spezielle Beratungssprechstunden
Spezielle Beratungssprechstunden bei kieferorthopädischen Fragen und für Angstpatienten runden das Angebot der gemeinsamen Berliner Patientenberatung ab. Die psychosomatische Sprechstunde „Seele und Zähne“ ist deutschlandweit einmalig. Nicht selten wenden sich Patienten auch mit juristischen Fragen an die Mitarbeiterinnen. In diesen Fällen leiten sie die Anfragen an die Berliner Verbraucherzentrale weiter, mit denen eine sehr gute Zusammenarbeit besteht. Im Gegenzug verweist die juristische Patientenberatung häufig auf das Angebot von Zahnärztekammer und KZV Berlin, insbesondere bei Nachfragen zur Zweitmeinung zum Heil- und Kostenplan bei Zahnersatz.
Dr. Husemann und Dr. Schmiedel freuen sich, dass die gemeinsame Patientenberatung von den Berliner Patienten so positiv angenommen wird. Beide betonen: „Die Einrichtung ist ein Erfolgsmodell und wird den Ratsuchenden auch in den kommenden 15 Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Tipp für die Patienten: Die Patientenhotline für die telefonische Beratung und die Vergabe von Terminen ist unter 030 – 89004-400 montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie unter E-Mail patientenberatung@kzv-berlin.de erreichbar. Weitere Patienteninformationen befinden sich auf den Websites www.kzv-berlin.de und www.zaek-berlin.de.
 

29. Berliner Zahnärztetag: Beitrag zur Verbesserung der Mundgesundheit gefordert

Gemeinsame Pressemitteilung
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin
Zahnärztekammer Berlin


Berlin, 20.04.2015 – Ausgebuchte Vorträge, stark nachgefragte Workshops sowie eine gut besuchte Dentalausstellung: Mehr als 1.050 Zahnärztinnen und Zahnärzte besuchten am 17. und 18. April 2015 den 29. Berliner Zahnärztetag im Maritim Hotel Berlin. Zusätzlich nahmen rund 250 Zahnmedizinische Fachangestellte am parallel veranstalteten 44. Deutschen Fortbildungskongress für die Zahnmedizinischen Fachangestellten teil. Mit dem Thema des Zahnärztetages „Parodontologie – Konzepte auf dem Prüfstand“,  moderiert von den wissenschaftlichen Leitern Privatdozent Dr. Stefan Fickl, Universitätsklinikum Würzburg, und Dr. Peter Purucker, Charité-Universitätsmedizin Berlin, zeigten die Veranstalter die aktuellen Entwicklungen in dieser wichtigen und vielschichtigen Disziplin der modernen Zahnheilkunde auf und setzten ein klares Signal zur Beseitigung von noch bestehenden gesundheitlichen Defiziten. 

„Wir sind aufgerufen – ähnlich wie bei den beachtlichen  Präventionserfolgen durch einen evidenten Rückgang der kariösen Läsionen in nahezu allen Altersgruppen – dazu beizutragen, dass die Mundgesundheit unserer Bevölkerung auch in diesem Bereich eine deutliche Verbesserung erfährt. Parodontopathien aller Ausprägungen sind in unserer Bevölkerung leider sehr verbreitet“, so Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin. 

„Aktuell gibt es zwar eine große Bandbreite von erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten der Parodontitis, diese werden jedoch nicht alle von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, erläutert Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin). „Bestimmte Leistungen sind von den Patienten privat zu zahlen“, so Dr. Husemann. 

Veranstalter des Berliner Zahnärztetags und des Deutschen Fortbildungskongresses waren der  Quintessenz Verlag in Kooperation mit der Zahnärztekammer Berlin und der KZV Berlin.

29. Berliner Zahnärztetag am 17. und 18. April 2015 - Behandlungskonzepte für die Volkskrankheit Parodontitis

Gemeinsame Pressemitteilung
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin
Zahnärztekammer Berlin


Berlin, 13.04.2015 – Das Thema des 29. Berliner Zahnärztetages am 17. und 18. April 2015 im Maritim Hotel Berlin-Tiergarten lautet „Parodontologie – Konzepte auf dem Prüfstand“. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. med. dent. Stefan Fickl, Universitätsklinikum Würzburg, und Dr. med. dent. Peter Purucker, Charité-Universitätsmedizin Berlin, werden wichtige Änderungen und neue Ansätze in dieser Disziplin für den Praxisalltag vorgestellt und diskutiert. Gerade bei der Behandlung des erkrankten Zahnfleisches und Zahnhalteapparates gibt es viele verschiedene Konzepte, die zum Behandlungserfolg führen können. „Das Thema des diesjährigen Zahnärztetags ist hochaktuell: Parodontalerkrankungen müssen heute in Deutschland zu den größten Volkskrankheiten gezählt und entsprechend bekämpft werden. Über 73 Prozent der Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren haben eine mittelschwere bis schwere Parodontitis“, so Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin. 

„Grundsätzlich ist die Behandlung von Parodontitiden eine Kassenleistung. Neue, aufwändige Therapieverfahren sind allerdings im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen und müssen zwangsläufig privat erbracht werden“, erläutert Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin).

Veranstalter des Berliner Zahnärztetages ist der Quintessenz Verlag in Kooperation mit der Zahnärztekammer Berlin und der KZV Berlin. Parallel zum Zahnärztetag findet in Kooperation mit dem Philipp-Pfaff-Institut am gleichen Veranstaltungsort der 44. Deutsche Fortbildungskongress für Zahnmedizinische Fachangestellte statt. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.quintessenz.de/bzt zu finden.

Webcode: W00216

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Vanessa Hönighaus
Tel.: 030 89004-168
Fax: 030 89004-46168
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