Pressemitteilungen 2014

Karies vermeiden - die ersten Jahre sind entscheidend

Gemeinsame Pressemitteilung der BIG direkt gesund und KZV Berlin 

Berlin, 18.11.2014 – Milchzähne sind genauso kostbar wie die Bleibenden! Daher haben die Direktkrankenkasse BIG direkt gesund als IKK Landesverband Berlin und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV Berlin) eine Vereinbarung geschlossen: Geregelt ist die zahnmedizinische Prävention für Kleinkinder zwischen dem sechsten und 30. Lebensmonat, die bei einer Innungskrankenkasse versichert sind. Kernpunkte der Vereinbarung sind zwei Früherkennungsuntersuchungen, bei denen unter anderem das Kariesrisiko der Mädchen und Jungen eingeschätzt wird. Für Kinder, bei denen während der Früherkennungsuntersuchungen eine Kariesvorstufe entdeckt wird, sind zusätzlich lokale therapeutische Fluoridierungen möglich. Von dieser Vereinbarung profitieren ab sofort jährlich rund 3.000 Berliner Kinder. „Die Zahngesundheit ist im Allgemeinen erfreulich. Werden dennoch 'Karieskarrieren' festgestellt, beginnen diese häufig bereits im frühkindlichen Alter. Mit unserem Angebot schaffen wir ein zusätzliches Betreuungsangebot für Eltern und Kind und ergänzen die U-Untersuchungen der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte“, erläutert Norbert Fina, Abteilungsleiter bei der BIG und Leiter des IKK Landesverbandes Berlin. 

Momentan gibt es nur drei gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen vom 30. bis zum 72. Lebensmonat – im Abstand von jeweils zwölf Monaten. Das IKK-Angebot erweitert diesen Vorsorgeansatz daher erheblich. „Die Lebensphase zwischen 0 und 3 Jahren bis zum Durchbruch des voll entwickelten Milchzahngebisses ist prägend und von hoher Bedeutung für das weitere Kariesrisiko im Milch- und bleibendem Gebiss. Daher setzen die zahnmedizinischen Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen ab dem 30. Lebensmonat zu spät ein. Mit dieser Vereinbarung sind wir gemeinsam mit den Innungskrankenkassen bereits einen Schritt weiter und haben diese Lücke in der vertragszahnärztlichen Versorgung geschlossen“, erklärt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin. 

Gegenwärtig gilt die frühkindliche Karies als eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kleinkind- und Vorschulalter. Mit der frühestmöglichen zahnmedizinischen Betreuung kann die Mundgesundheit dieser Altersgruppe verbessert werden.

Die Vereinbarung trat zum 01.11.2014 in Kraft. Kosten entstehen den Eltern durch die zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen nicht.

Zahnärztliches Vorsorgeprogramm für Kleinkinder wird gut angenommen

“Junge Zähne“ erreicht auch Kinder mit hohem Kariesrisiko

Berlin, 22.09.2014 – Anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September ziehen Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV Berlin) und AOK Nordost eine erste positive Zwischenbilanz ihres gemeinsamen kinderzahnärztlichen Vorsorgeprogramms „Junge Zähne“, das vor rund einem Jahr an den Start gegangen ist. Etwa 300 bei der Gesundheitskasse versicherte Kinder haben bereits die ersten zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen – Tendenz steigend. Bei fast einem Viertel wurde dabei ein hohes Kariesrisiko festgestellt. Hier konnten Maßnahmen sofort ergriffen und zum Beispiel mit einer zusätzlichen Fluoridierung einer weiteren Verschlechterung entgegen gewirkt werden.

„Wir stellen leider fest, dass immer häufiger Anträge auf Zahnersatz schon für ganz kleine Kinder bei uns eingehen. Was das bedeutet, wenn die ganz Kleinen schon Zahnersatz bekommen, damit sie überhaupt richtig sprechen und essen lernen können, möchte man sich gar nicht vorstellen. Auch lässt sich ein solch total zerstörtes Milchzahngebiss oft nur unter Narkose sanieren. Umso erfreulicher ist es, dass wir offenbar mit unserem Vorsorgeprogramm gerade auch die Familien erreichen, deren Kinder ein hohes Kariesrisiko haben. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber das ist ein Prozess. Hier müssen wir dran bleiben und weiter gemeinsam mit den Zahnärzten an der Aufklärung arbeiten“, so Michael Hewelt, Unternehmensbereichsleiter Zahnärztliche Versorgung der AOK Nordost.

Mit dem Programm „Junge Zähne“ können Berliner Eltern für ihre AOK-versicherten Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren kostenfrei vier zusätzliche zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Durch den Einsatz eines Bonusheftes entstehen den Eltern auch finanzielle Vorteile, falls ihr Kind später eine kieferorthopädische Behandlung benötigt. Damit das Angebot jedes Kind erreicht, schreibt die AOK alle Eltern direkt nach dem 1. Geburtstag des Kindes an. 

Momentan gibt es nur drei gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen vom 30. bis zum 72. Lebensmonat – im Abstand von jeweils zwölf Monaten. Das AOK-Angebot erweitert diesen Vorsorgeansatz daher erheblich. „Die Lebensphase zwischen 0 und 3 Jahren bis zum Durchbruch des voll entwickelten Milchzahngebisses ist prägend und von hoher Bedeutung für das weitere Kariesrisiko im Milch- und bleibendem Gebiss. Daher setzen die zahnmedizinischen Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen ab dem 30. Lebensmonat zu spät ein. Mit dem Vorsorgeprogramm „Junge Zähne“ sind wir gemeinsam mit der AOK Nordost bereits einen Schritt weiter und haben diese Lücke in der vertragszahnärztlichen Versorgung geschlossen“, erklärt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin. 

Karies im Kleinkindalter ist sehr verbreitet. Der Bericht zur Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher 2011/2012 zeigt, dass fast die Hälfte aller Berliner Kinder im Alter von sechs Jahren bereits Karies aufwies. Aktuelle Erhebungen der AOK Nordost bestätigen dies.

Gemeinsame Pressemitteilung der AOK Nordost und der KZV Berlin

 

 

Zähne erhalten geht vor Zähne ziehen - 28. Berliner Zahnärztetag startet morgen

Gemeinsame Presseinformation von Zahnärztekammer Berlin und KZV Berlin 

Berlin, 27.02.2014 – Unter diesem Motto startet morgen der 28. Berliner Zahnärztetag im Estrel Convention Center. Zum Thema „Endodontie", also die Wissenschaft von der Erhaltung der Zähne durch die Behandlung ihrer Wurzelkanäle, haben sich bereits rund 1.000 Zahnärzte und Praxismitarbeiter angemeldet. Ein Beleg dafür, wie sehr sich die Zahnmedizin in den Praxen gewandelt hat: von der Behandlung von Zahnschäden und dem Ersatz verloren gegangener Zähne hin zur Gesunderhaltung und Wertigkeit der eigenen Zähne. Dazu beigetragen hat eine hochwertige Weiterentwicklung der Behandlungstechniken, wie sie unter anderem auch für diese sensible Wurzelkanalbehandlung notwendig sind. 

Im Anschluss an die Fachvorträge werden zwei Berliner Zahnärztinnen mit dem Ehrenpreis der Berliner Zahnärztekammer, der Ewald-Harndt-Medaille, ausgezeichnet: Zahnärztin Dr. Cornelia Gins für ihren jahrelangen engagierten Einsatz für qualitativ hochwertige Fortbildung und Dr. Bettina Kanzlivius, Psychologin und zahnmedizinische Leiterin der Berliner Patientensprechstunde „Seele und Zähne" – ein bundesweit einzigartiges Projekt. 

Veranstalter des Berliner Zahnärztetages ist der Quintessenz Verlag in Kooperation mit der Zahnärztekammer Berlin und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin.

 

Weitere Informationen zum Programm des 28. Berliner Zahnärztetages im ESTREL Convention Center finden Sie hier

Möglichst schnell zum Zahnarzt - Frühprävention für Kinderzähne vereinbart

Gemeinsame Presseinformation der BARMER GEK und der KZV Berlin 

Berlin, 24.1.2014 - Die BARMER GEK und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV Berlin) haben eine Vereinbarung geschlossen, deren Nutznießer rund 7.000 Berliner Kinder sind. Geregelt ist die zahnmedizinische Prävention für Kleinkinder zwischen dem sechsten und 30. Lebensmonat, die bei der BARMER GEK versichert sind. Kernpunkte der Vereinbarung sind zwei Früherkennungs- untersuchungen, bei denen unter anderem das Kariesrisiko der Mädchen und Jungen eingeschätzt wird. Für Kinder, bei denen während der Früherkennungs- untersuchungen eine Kariesvorstufe entdeckt wird, sind zusätzlich lokale therapeutische Fluoridierungen möglich. „Wir schließen damit eine Versorgungslücke, denn gesetzlich vorgesehen sind solche individuellen dentalen Präventionsleistungen erst ab zweieinhalb Jahren“, erläutert Claudia Korf, Landesgeschäftsführerin der BARMER GEK in Berlin und Brandenburg.
Für Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin, ist die Vereinbarung im Sinne besserer zahnmedizinischer Prävention ein wichtiger Schritt. „Kleine Kinder sollten so früh wie möglich beim Zahnarzt sein, damit Schäden an den (Milch-)Zähnen effizient und schonend behandelt werden können.“ Erfahrungsgemäß brechen die ersten Zähne nach etwa sechs Monaten durch, und nicht selten entstehen bereits in dieser Zeit durch zuckerhaltige Getränke und Speisen oder Fehler beim Zähneputzen erste Kariesherde.
Die Vereinbarung trat zum 1. Januar 2014 in Kraft. Kosten entstehen den Eltern durch die zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen nicht.

Statement - KZV Berlin zur Einigung für Zahnersatz

Berlin, 23.01.2014 - Zur Einigung über die Vergütung für Zahnersatz für 2013 und 2014 erklärt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin: 
„Was sich auf den ersten Blick gut anhört, verschweigt, dass es im gesamten Jahr 2013 sowie im ersten Quartal 2014 keine Erhöhungen gab, und, dass der Punktwert aufgrund der Gewichtung für diesen Zeitraum zwar mit 0,8490 Euro erfreulich hoch ist, aber der Ausgangspunktwert für das Jahr 2015 lediglich 0,8152 Euro betragen und eine Absenkung daher sehr wahrscheinlich wird.“

Webcode: W00217

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