Aktuelle Pressemitteilungen

vdek Berlin/Brandenburg und KZV Berlin einigen sich über Honorar für Zahnärzte

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
vdek Berlin/Brandenburg
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin

07.08.2019 – Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Berlin/Brandenburg und die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Berlin haben sich auf eine Honoraranpassung für die über 3.700 Berliner Zahnärzte geeinigt. Mit dieser Anpassung, die die Jahre 2019 und 2020 umfasst, haben beide Seiten einen guten Kompromiss erzielt. Damit steht die zahnmedizinische Versorgung der rund 1,7 Millionen Ersatzkassen-Versicherten in Berlin auch weiterhin auf einem soliden Fundament.

Michael Domrös, Leiter der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg: „Die Ersatzkassen legen großen Wert darauf, ihren Versicherten eine gute Versorgung anbieten zu können. Die jetzt erzielte Honoraranpassung gewährleistet dies im zahnärztlichen Bereich.“

Dr. Jörg Meyer, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin: „Für die Berliner Vertragszahnärzte bedeutet dieses Ergebnis Planungssicherheit bei der zahnärztlichen Behandlung ihrer Patienten für die Jahre 2018 bis 2020 und es ist eine sehr gute Basis für die zukünftige Vertragspartnerschaft zwischen der KZV Berlin und der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg.“

Pressekontakt:

vdek Berlin/Brandenburg: Robert Deg, Tel. 030 253774–16, robert.deg(at)vdek.com
KZV Berlin: Vanessa Hönighaus, Tel. 030 89004-168, presse(at)kzv-berlin.de

Pressemitteilung

Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen zur Gesamtvergütung 2019

Wichtiger Beitrag zum Erhalt der wohnortnahen Versorgung

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin

19.02.2019 – Die AOK Nordost und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV Berlin) haben die Vergütungsverhandlungen für das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Damit ist die zahnmedizinische Versorgung der knapp 750.000 AOK-Versicherten in Berlin wie bereits in den Vorjahren umfassend und zeitnah sichergestellt. Die über 3.700 Berliner Zahnärzte haben frühzeitig Rechts- und Planungssicherheit bis Ende des Jahres.
Nach kurzen und konstruktiven Verhandlungen einigten sich die Selbstverwaltungspartner darauf, dass die Punktwerte, also die Vergütung der Zahnärzte, rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 2,65 Prozent steigen.
Beide Vertragsparteien bewerten den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zur Gesamtvergütung 2019 als Beleg sowohl für eine funktionierende Selbstverwaltung als auch für eine respektvolle Vertragspartnerschaft. Sie haben ihre Handlungsspielräume genutzt, um die Versorgung der Versicherten aktiv zu gestalten.

Michael Hewelt, Unternehmensbereichsleiter Zahnärztliche Leistungen bei der AOK Nordost: „Wir wollten unseren Berliner Versicherten auch in diesem Jahr so früh wie möglich das Signal geben, dass sie weiterhin mit einer zahnärztlichen Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau rechnen können. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit der KZV Berlin schnell zu einem einvernehmlichen Verhandlungsergebnis gefunden haben. Von der damit erzielten frühzeitigen Rechts- und Planungssicherheit für die Zahnärzte werden auch die vielen Angestellten in den Zahnarztpraxen profitieren.“

Dr. Jörg Meyer, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin: „Der wiederholt frühzeitige Abschluss mit der AOK Nordost leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer wohnortnahen zahnmedizinischen Versorgung. Zudem soll er Signalwirkung haben – für unsere Mitglieder und für andere Krankenkassenverbände in Berlin. Denn mit den Innungskrankenkassen und den Ersatzkassen stehen wir noch für das Jahr 2018 vor dem Schiedsamt.“

Hintergrund: Gesamtvergütung
Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist die Gesamtvergütung das Ausgabenvolumen für die Gesamtheit der zu vergütenden vertragszahnärztlichen Leistungen in einem Abrechnungs-zeitraum. Die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen K(Z)Ven und die Verbände der Krankenkassen vereinbaren auf Landesebene die vertrag(zahn)ärztliche Gesamtvergütung. Durch diesen im Voraus festgelegten Zahlungsbetrag sind die Vergütungsansprüche der K(Z)Ven gegen die Krankenkassen abgegolten. Es ist dann Aufgabe der K(Z)Ven, die Gesamtvergütung an die Vertrags(zahn)ärzte zu verteilen.

Pressemitteilung

33. Berliner Zahnärztetag vom 10. bis 12. Januar 2019 eröffnet Gelungene Symbiose von Theorie und Praxis

Gelungene Symbiose von Theorie und Praxis

10.01.2019 – Mit rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt wurde der 33. Berliner Zahnärztetag vom 10. bis 12. Januar  2019 im Estrel Convention Center, Berlin-Neukölln,  erfolgreich eröffnet. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Quintessenz-Verlages ist der Fortbildungskongress, der bereits seit Jahrzehnten in Kooperation mit der Zahnärztekammer Berlin (ZÄK Berlin) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin) veranstaltet wird, dieses Jahr in ein internationales Symposium auf der Jubiläumsveranstaltung „7 Decades“ eingebettet. Dadurch wird die Fortbildung nicht nur durch renommierte internationale Referentinnen und Referenten bereichert, die einen intensiven Einblick in die weltweite Zahnmedizin bieten. Die ebenfalls internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen den Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzten zudem, weltweit interessante Kontakte zu knüpfen, in einen fachlichen Gedankenaustausch zu treten und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

„Meine herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum gilt der Leitung des Quintessenz-Verlages, die diesen im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu einem der führenden Fachverlage ausbauen konnte und unter Dr. h. c. Horst-Wolfgang Haase zu einem weltweit agierenden Berliner Unternehmen entwickelt hat“, betonte Dr. Karsten Heegewaldt, Präsident der ZÄK Berlin, bei der Eröffnung der dreitägigen Veranstaltung. „Gemeinsam mit diesem Berliner Traditionshaus führen die beiden Berliner zahnärztlichen Körperschaften bereits im 33. Jahr den Berliner Zahnärztetag durch, der sich durch eine gelungene Symbiose von Theorie und Praxis auszeichnet. Denn uns ist es schon immer ein besonderes Anliegen, jedes Jahr aufs Neue einen echten Mehrwert für die Praxistätigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.“

„Mitte 2019 endet auch für einen Großteil der Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte der Fünfjahreszeitraum zur Erbringung der Fortbildungspflicht nach § 95d SGB V. Losgelöst von dieser gesetzlichen Fortbildungspflicht begreifen wir Zahnärztinnen und Zahnärzte Fortbildung als unerlässlichen Beitrag zur Qualitätsförderung. Daher bilden wir uns auch über die gesetzliche Verpflichtung hinaus kontinuierlich fort. Mit zusätzlichen Fortbildungen erweitern wir so unsere Behandlungskonzepte und sichern damit den Patientinnen und Patienten die Teilhabe am zahnmedizinischen Fortschritt. Fortbildung ist für uns Zahnärztinnen und Zahnärzte eine Selbstverständlichkeit“, so Dr. Jörg Meyer, Vorsitzender des Vorstandes der KZV Berlin.

Gemeinsame Pressemitteilung

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Tel.: 030 89004-168
Fax: 030 89004-46168
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