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Covid-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung

Dienstag, 5. Mai 2020

Anlässlich der heute in Kraft getretenen Covid-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung erklärt Dr. Jörg Meyer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin:

„Der Versuch der Politik, die massiven negativen Auswirkungen der Corona-Krise für die vertragszahnärztliche Versorgung in Deutschland abzufedern, ist eine Farce und Missachtung der Leistungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie von Praxismitarbeitern. Für einen Kredit, der in den nächsten zwei Jahren mit viel Bürokratieaufwand von der Zahnärzteschaft vollständig zurückgezahlt werden muss, braucht man keine Schutzverordnung, sondern eine Bank. Als Folge dieser politischen Fehleinschätzungen muss mit Insolvenzen von Zahnarztpraxen gerechnet werden. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen allein werden das Risiko, also die Verluste tragen und damit die verbleibenden Praxen belasten müssen. Hinzu kommt ein volkswirtschaftlicher Schaden, da der zahnärztliche Sektor ein bedeutender Arbeitgeber ist.

Die Politik stuft die zahnmedizinische Versorgung als nicht schützenswert ein und lässt die Zahnärzteschaft mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Krise allein. Mit aller Kraft wird die zahnärztliche Selbstverwaltung daran arbeiten, Lösungen zu entwickeln, um die wirtschaftliche Existenz aller Zahnarztpraxen zu sichern.“

Pressemitteilung

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