Coronavirus

Das Robert Koch-Institut (RKI) publiziert regelmäßig einen Covid-19-Steckbrief, der auf der laufenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur basiert.

Covid-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit (Hrsg.: RKI)


Die Website "Zusammen gegen Corona" stellt ein breites Angebote an Informationsmaterial für die Praxis zur Verfügung.

23.06.2021

Corona-Hygienepauschale wird erneut verlängert!

Bundeszahnärztekammer, PKV-Verband und Beihilfe von Bund und Ländern haben sich auf eine weitere Verlängerung der Corona-Hygienepauschale bis zum 30. September verständigt. Die Pauschale kann somit weiterhin zum Einfachsatz in Höhe von 6,19 Euro pro Sitzung berechnet werden und gilt befristet bis zum 30. September 2021.


Stand: 06.09.2021

Fragen zur Drittimpfung

Seit 01.09.2021 laufen die Auffrischungsimpfungen in Berlin.

1. Wer bekommt die Booster-Impfungen?

Laut Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 02.08.2021 und vom 09.08.2021 bekommen Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben und die vor mindestens sechs Monaten vollständig geimpft wurden, eine Auffrischimpfung angeboten. Ein weiteres Impfangebot erhalten Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige und Höchstbetagte in ihrer eigenen Häuslichkeit. Ebenfalls wird Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson&Johnson bzw. nach einer Genesung von Covid-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, ein Angebot zur Auffrischungsimpfung. Die Zweitimpfung muss aber bereits minestens sechs Monate zurückliegen.

Mit Beschluss vom 06.09.2021 hat die GMK den Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert.

  • Pflegekräften und weiteren Beschäftigten wird auf eigenen Wunsch eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten, sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.
  • Personen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (z. B. medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams), sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.
  • Über 60-Jährige nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung – sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

2. Welche Impfstoffe sollen verwendet werden?

Die Drittimpfungen erfolgen mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe, also entweder mit Biontech/Pfizer oder mit Moderna.

3. Wo sollen diese Impfungen stattfinden?

Die Gesundheitsminister haben dafür die gesamte Bandbreite der Impfmöglichkeiten vorgesehen, also die niedergelassenen Ärzte, die (mobilen) Teams der Impfstellen, Impfzentren der Länder und Betriebsärzte.

 

Stand: 01.09.2021

Bitte beachten Sie, dass seit 7. Juni 2021 die Impfpriorisierung aufgehoben ist.

CoronaImpfV

Stellungnahmen und Empfehlungen der Stiko

 

Fragen zum Impftermin

1. Wie kann ich einen Impftermin vereinbaren?

Eine Impfeinladung mit Buchungscode ist für eine Terminbuchung nicht mehr erforderlich. Ein Impftermin kann über folgende Wege vereinbart werden:

  1. Über einen niedergelassenen Arzt. Die aktuelle Liste mit den Ärzten, die im Berlin impfen, finden Sie auf der Website der KV Berlin.
  2. Online über Doctolib www.doctolib.de/institut/berlin/ciz-berlin-berlin
  3. Über die Impfhotline, Tel.: 030 90 28 2200

2. Welche Unterlagen müssen mitgebracht werden?

  • Personalausweis
  • Impfbuch (falls vorhanden)
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie Aufklärungsbogen für einen mRNA-Impfstoff: RKI
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie Aufklärungsbogen für den Vektor-Impfstoff: RKI

3. Wie viele Impfzentren gibt es in Berlin?

Fragen zum digitalen Impfnachweis

Das BMG hat auf seiner Website einen FAQ-Katalog bereitgestellt.


Allgemeine Fragen

1. Ich war bereits an Covid-19 erkrankt. Sollte ich mich dennoch impfen lassen?

Personen, die an Covid-19 erkrankt waren, sollten etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden, so die aktuelle Stiko-Empfehlung. Hierbei reicht zunächst eine Impfstoffdosis aus, da sich dadurch bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine 2. Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden. Ob und wann später eine 2. Covid-19 Impfung notwendig ist, lässt sich gegenwärtig nicht sagen.

Insofern ist es möglich, dass ein 2. bereits gebuchter Impftermin durch die Impfhotline wieder abgesagt wird.

2. Spricht eine Schwangerschaft oder die Stillzeit gegen eine Impfung?

Am 10.09.2021 hat die Stiko eine Covid-19-Impfempfehlung für bisher ungeimpfte Schwangere und Stillende ausgesprochen. weiter

3. Werde ich vor der Impfung auf Covid-19 getestet?

Nein. Es besteht keine Notwendigkeit, vor Verabreichung einer Covid-19-Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder (unerkannt) durchgemachten SARS-CoV-2 Infektion labordiagnostisch auszuschließen. Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung in diesen Fällen eine Gefährdung darstellt.

4. Ich habe meine 1. Impfung bekommen und bin jetzt aber positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie ist zu verfahren?

Tritt nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis eine labordiagnostisch gesicherte (positive PCR) SARS-CoV-2-Infektion auf, soll die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis etwa 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erfolgen, so die aktuelle Expertenmeinung.

5. Ist die Impfung freiwillig?

Ja. Es besteht keine Impfpflicht.

6. Welche Impfstoffe werden derzeit verimpft?

Für die Impfung gegen Covid-19 sind aktuell in der Europäischen Union vier Impfstoffe zugelassen. Es handelt sich dabei um zwei mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna sowie um zwei Vektor-basierte Impfstoffe der Firmen Astrazeneca und Johnson & Johnson. Für eine vollständige Impfserie sind bei diesen Impfstoffen (Ausnahme: Vakzin von Johnson & Johnson) zwei intramuskulär (i.m.) zu applizierende Impfstoffdosen notwendig. Beim Vakzin von Johnson & Johnson reicht eine Impfdosis.

7. Darf ich mich als Zahnarzt als Impfarzt bei der KV Berlin melden?

Impfungen sind durch Zahnärzte weiterhin nicht gestattet. Nach Aussage der Zahnärztekammer (ZÄK) Berlin lasse sich dies nicht mit der Approbationsordnung vereinbaren.

Die ZÄK Berlin hat wiederholt versucht, über die Bundeszahnärztekammer Einfluss auf das Bundesministerium für Gesundheit zu nehmen, bisher ohne Erfolg. Solange eine solche Genehmigung nicht vorliegt, geht der Zahnarzt ein hohes Risiko ein, falls es zu Impfzwischenfällen kommen sollte.

Die ZÄK Berlin erreichen Sie unter der Telefonnummer 030 34808118.

 


Sonderrundschreiben vom 23.08.2021

Anlage zur Berechnung
 

Wer wurde bei der Berechnung berücksichtigt?

Die Berechnung erfolgte am Tag X. Bei der Berechnung wurden berücksichtigt:

  • Vertragszahnärzte
  • angestellte Zahnärzte
  • Vorbereitungs- und Weiterbildungsassistenten
  • ermächtigte Zahnärzte

Für die Ermittlung wurde jeweils die Praxiszusammensetzung am ersten Tag des Quartals gewählt. Das bedeutet, dass Praxisänderungen im Laufe des Quartals (z. B. Zu- und Abgänge von angestellten Zahnärzten) immer erst im Folgequartal Berücksichtigung finden.

Warum richtet sich der Pandemiezuschlag nicht nach der Anzahl der durch den Praxisinhaber im jeweiligen Quartal abgerechneten Fälle?

Da der Pandemiezuschlag alle Mehraufwände im Rahmen der Patientenkommunikation, Patientenbehandlung, Dokumentations- und Verwaltungstätigkeit sowie für zusätzliche Anschaffungen von Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel einer Praxis im Zusammenhang mit der Pandemie abfedern soll, wurde bewusst nicht auf die abgerechneten Fallzahlen abgestellt.

Wer ist für die Auszahlung des Pandemiezuschlags für Berliner Standorte einer KZV-bezirksübergreifende ÜBAG (KÜBAG) mit Wahlsitz außerhalb Berlins zuständig?

Die Abwicklung der Auszahlung für alle Standorte einer Praxis erfolgt immer über die Wahl-KZV.

Warum bekommt ein Kollege in einer Brandenburger Praxis mehr als einer in Berlin?

Gemäß Pandemievereinbarung erfolgt die Verteilung der Gelder auf Basis der Statistik KM6, also um die Anzahl aller zum 01.07. eines Jahres gesetzlich krankenversicherten Personen. Da in Berlin eine zahnärztliche Überversorgung herrscht, ergibt sich für Berliner Praxen im Verhältnis zu den Brandenburger Kollegen ein geringer Betrag je 100 % eines Vollzeitäquivalents.

Warum wurde der Pandemiezuschlag bundeseinheitlich und nicht auf Landesebene geregelt?

Um einen Wettbewerb unter den Kassen über die Höhe des Zuschlages zu vermeiden, hatte der GKV-SV die unabdingbare Forderung gleich zu Beginn der Verhandlungen gestellt, die 275 Millionen nach einem bundeseinheitlichen Verteilungsschlüssel an die Zahnärzte zu verteilen, der gemäß der Vereinbarung von der KZBV in Form einer Richtlinie nach § 75 Abs. 7 SGB V vorgegeben wird.

Bei der Aufstellung dieses Verteilungsschlüssels hat die KZBV versucht, die Grundsätze

  • einer möglichst hohen Verteilungsgerechtigkeit,
  • einer möglichst hohen Praktikabilität
  • und einer möglichst hohen Rechtssicherheit

gleichermaßen zu wahren und miteinander in Einklang zu bringen.


Definition und Management von engen Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko

Ds RKI informiert hierzu regelmäßig auf seiner Seite.
Grafik

SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Bitte beachten Sie, dass der Senat von Berlin fortlaufend seine Corona-Maßnahmen anpasst. Daher informieren Sie sich bitte über den aktuellen Stand unter SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Achtung: Was die Testpflicht für Praxispersonal betrifft, beachten Sie bitte § 8 i. V. m. § 22 der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Für die hier genannten Gruppen besteht keine Testpflicht.

Einen umfangreichen FAQ-Katalog des Berliner Senats finden Sie hier.

Einen gesonderten FAQ-Katalog zur Testpflicht für Mitarbeiter finden Sie hier.

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, Kontakt zu nachweislich Infizierten hatten oder typische Covid-19-Symptome zeigen, müssen sich in Selbstisolation bzw. Quarantäne begeben. Quarantäneregelungen

Muster-Bescheinigung (SenGPG)


Bitte beachten Sie:

Gemäß der Coronavirus-Testverordnung (TestV) vom Bundesministerium für Gesundheit können Praxismitglieder ein- bis zweimal die Woche getestet werden. Erstattungsfähig sind aber nur solche Tests, die Gegenstand des Anspruchs nach § 1 Satz 1 gemäß TestV sind, also auf der Website des BfArM veröffentlicht sind.

Insofern können Sie die durch die Berliner Corona-Schutz-Verordnung verpflichteten zwei Testungen pro Woche von der KZV Berlin nur erstattet bekommen, wenn Sie einen Test der beim BfArM gelisteten Tests verwenden.  


Coronavirus-Testverordnung (TestV)

Eine Beauftragung durch den ÖGD zur Leistungserbringung nach TestV ist seit dem 01.07.2021 für alle Zahnarztpraxen nicht mehr notwendig. Auch müssen Zahnarztpraxen keine der Gewerbeordnung ähnlichen Zuverlässigkeitsvoraussetzungen mehr erfüllen, um zur Leistungserbringung berechtigt zu sein.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der Bundeszahnärztekammer.

Abrechnung durchgeführter Antigen-Tests

Seit 01.08.2021 ist die Abrechnung der Antigen-Tests, die Sie bei Ihrem Praxisteam durchgeführt haben, über die KZV Berlin nicht mehr möglich. Sofern Sie diese weiterhin abrechnen wollen, erfolgt diese ab sofort ausschließlich über die KV Berlin. Hierfür müssen Sie sich dort registrieren.
Bitte beachten Sie hierzu das Rundschreiben der KZV Berlin vom 15.07.2021.


Antikörper-Therapie für Covid-19-Patienten in der Charité

Eine Antikörper-Ambulanz für an Covid-19  erkrankte Patienten mit bestimmten Risikofaktoren hat am 19. April 2021 auf dem Campus Mitte der Berliner Charité den Testbetrieb aufgenommen.

Die Charité bietet dort die ambulante Infusionsbehandlung mit antiviral wirksamen monoklonalen Antikörpern (mAB) zur Versorgung von Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf bzw. Hospitalisierung an.

Dieses Angebot richtet sich an Berliner und Brandenburger Patienten. Die Vorstellung und Terminvergabe zu dieser Infusionsbehandlung ist jedoch nur nach telefonischer Anmeldung über den behandelnden Haus- oder Facharzt möglich.


1. Wie sollte die Praxis bei einem Verdacht auf eine Infektion vorgehen?

Nehmen Sie Erkältungssymptome ernst: Auch bei leichten Anzeichen eines Atemwegsinfekts sollten Sie sich – am besten telefonisch – bei einem Arzt melden. Besprechen Sie das Vorgehen zunächst telefonisch mit Ihrem Hausarzt. Oder wenden Sie sich außerhalb der Sprechstunden an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit geltenden Telefonnummer 116 117. Die Ärzte oder der Bereitschaftsdienst werden Ihnen – sofern ein Test erforderlich ist – mitteilen, wo der Test durchgeführt werden kann. In Notfällen, z. B. bei starker Atemnot, wählen Sie die 112.
Falls Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, wenden Sie sich – auch ohne dass Symptome vorliegen – an das zuständige Gesundheitsamt, das nach einer individuellen Befragung die weiteren Maßnahmen festlegen wird.

2. Eine positiv getestete Person benachrichtigt die Praxis über das Testergebnis. Wie ist zu verfahren?

Durch die Arbeitsbelastung der Gesundheitsämter kommt es vor, dass Sie zuerst durch eine positiv getestete Person von einer Infektion erfahren. Das RKI hat hierfür Maßnahmen zum weiteren Verfahren erarbeitet.


1. Bekommen Ärzte die persönliche Schutzausrüstung (PSA) finanziert?

Auf Grund des derzeit erhöhten Mehrbedarfs an PSA in der Covid-19-Pandemie haben sich die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin und die regionalen Krankenkassen darauf verständigt, dass für den Zeitraum vom 01.10.2020 bis zum 31.03.2021 insgesamt 75 Prozent der Praxiskosten für die Schutzausrüstung von den Kassen übernommen werden. 25 Prozent der Kosten für die beschaffte Schutzausrüstung werden als Eigenanteil gesehen, da es sich bei der Schutzausrüstung grundsätzlich um Praxisbedarf handelt und die Schutzausrüstung auch für die privatversicherten Patienten genutzt werden kann.

2. Warum erhalten Zahnärzte eine solche finanzielle Unterstützung nicht?

Schutzausrüstung gehört für Zahnarztpraxen schon immer zur Standardausrüstung. Daher werden diese Kosten seit jeher als Praxiskosten in den Punktwerten berücksichtigt. Dies ist bei den Ärzten nicht der Fall.

3. Hat die KZV Berlin dennoch versucht, hier eine finanzielle Unterstützung zu erreichen?

Ja. Die KZV Berlin hat die gesetzlichen Krankenkassen mehrfach aufgefordert, sich an den steigenden Hygienekosten in den Praxen zu beteiligen, und berief sich auf Stellungnahmen zum Corona-Risikomanagement in der Zahnarztpraxis. Diese empfeh- len u. a., vor der Behandlung Mundspülungen anzuwenden, um das Infektionsrisiko für das Praxisteam zu reduzieren – so z. B. die S1-Leitlinie „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern“ der Deutschen Gesell- schaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).

Die Krankenkassen lehnten eine Vergütung ab, weil sie befürchteten, diese Abrechnungsmöglichkeit würde zu Leistungsanreizen führen.

Seit mehreren Monaten wird intensiv die Implementierung eines BEMA-Zuschlages („Pandemiezuschlag“) im Gemeinsamen Bundesausschusses verfolgt.


Sofern Sie Ihre Sprechstunden ändern, bitten wir Sie, die Aktualisierung eigenständig im Serviceportal der KZV Berlin vorzunehmen.

Alle von Ihnen hier angegebenen Daten verwenden wir für unsere Zahnarztsuche. Auf diese Weise findet der Patient noch schneller und unkomplizierter seine Zahnarztpraxis. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Angaben im Serviceportal immer aktuell sind. Denn nur so können mögliche Fehlinformationen bzw. Missverständnisse bezüglich Ihrer Praxisinformationen beim Patienten gar nicht erst entstehen.

Der zahnärztliche Notdienst in der Nacht und am Wochenende ist nach wie vor für Notfälle und Schmerzpatienten gedacht. Angesichts der Corona-Pandemie bittet die KZV Berlin darum, die Notdienstpraxen nicht mit aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Des Weiteren muss der zahnärztliche Notdienst an den Wochenenden und Feiertagen aufrechterhalten werden. Sollten Sie Ihren Notdienst nicht wahrnehmen können, müssen Sie sich wie bisher um eine Vertretung kümmern und diese per E-Mail an zulassung[at)kzv-berlin.de melden.

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen behandelt.


Seitens der KZV Berlin gibt es nach wie vor keine Vorgaben, welche Behandlungen durchgeführt oder verschoben werden. Der Zahnarzt allein entscheidet verantwortlich nach den angepassten Hygienemaßnahmen in seiner Praxis und dem Befund, den er bei seinem Patienten feststellt, was an Behandlung zu diesem Zeitpunkt erforderlich ist. Darüber hinaus entscheidet er über organisatorische Maßnahmen in der Praxis, um sich selbst, das Praxisteam und die Patienten vor einer Infektion zu schützen.

Der zahnärztliche Notdienst in der Nacht und am Wochenende ist für Notfälle und Schmerzpatienten gedacht. Angesichts der Corona-Pandemie bittet die KZV Berlin darum, die Notdienstpraxen nicht mit aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen – nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung – behandelt.

Selbstverständlich steht die Patientenberatung mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist telefonisch zu den angegebenen Hotline-Zeiten erreichbar.

Praxisplakat "Maskenpflicht" (Hrsg.: ZÄK Berlin)

Praxisplakat "Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps" (Hrsg.: BZgA)

Hinweisplakat für Patienten am Praxiseingang (Hrsg.: BZÄK)

Patientenberatung der Berliner Zahnärzte (Hrsg.: KZV Berlin)


Praxisschließung

Sofern Sie Ihre Praxis schließen (müssen), senden Sie eine E-Mail an zulassung(at)kzv-berlin.de.
Über die Praxisschließung entscheidet nicht die KZV Berlin; diese Entscheidung trifft ausschließlich der Praxisinhaber eigenverantwortlich, es sei denn, die Praxis wird von Amts wegen geschlossen.


Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen behandelt.

  • Patienten kontaktieren Sie zunächst telefonisch ihren Hauszahnarzt. Mit ihm klären sie, ob es sich um eine notwendige und unaufschiebbare Behandlung handelt. Falls ja, ruft der Patient die in seiner Nähe liegende Schwerpunktpraxis an.
  • Eine Behandlung ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.
  • Die Schwerpunktpraxis informiert Sie im Rahmen der kurzfristigen Terminvergabe über die nächsten Schritte und über die Organisation Ihres Krankentransportes zum Termin in die Schwerpunktpraxis.


Liquiditätshilfen der Investitionsbank Berlin (Hrsg.:IBB)

Bekomme ich Entschädigung bei Quarantäne?

Erkrankt einer Ihrer Arbeitnehmer, so erhält dieser die „normale“ Entgeltfortzahlung. Wird er vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, so gibt es eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Ähnliches gilt für Sie als Arbeitgeber: Ordnet das Amt eine Quarantäne oder ein Berufsverbot an, so gibt es eine Entschädigung, die sich am letzten Einkommenssteuerbescheid orientiert. Wichtig: Gehen Sie nicht freiwillig in die Selbstquarantäne, denn ohne behördliche Anordnung gibt es keine Entschädigung. Auch wäre dies eine Verletzung des Versorgungsauftrags als Vertragszahnarzt.

Bekomme ich Entschädigung bei Praxisschließung?

Gerade in diesem Bereich gibt es aktuell viele Irrtümer. Festzuhalten ist, dass weder Kammer noch KZV Praxisschließungen anordnen können – dies kann in der Corona-Situation nur das Gesundheitsamt. Auch ist es nicht richtig, wenn suggeriert wird, dass im Falle einer behördlichen Schließung von Praxen (ohne, dass es vor Ort in der Belegschaft Covid-19-Fälle gab) pauschal eine Entschädigung fließen würde – der maßgebliche § 56 des Infektionsschutzgesetzes sieht dies von seinem Regelungsbereich her nicht vor. Dennoch kann in einem solchen Fall Druck auf die Behörden ausgeübt werden – indem man, anwaltlich begleitet, einen Entschädigungsantrag stellt.

Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) hat das Bundesministerium für Gesundheit zusammengestellt. FAQ-Katalog

Corona-Testzentren

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Weitere Informationen

Informationen der KV Berlin

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Webcode: W00468