Coronavirus

Die Entwicklung bei der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ist dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zu der vom Virus verursachten Erkrankung einen Covid-19-Steckbrief publiziert, der auf der laufenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur basiert.

Covid-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit (Hrsg.: RKI)

Corona-Untersuchungsstellen

Welches Gesundheitsamt ist zuständig? weiter
Untersuchungsstellen im Überblick weiter
Informationen der KV Berlin

Corona-Test – wer kann, wer muss sich testen lassen?

Nationale Teststrategie: Wer wird in Deutschland auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion getestet? weiter    Grafik zur Nationalen Teststrategie
FAQ-Katalog der Bundesregierung weiter
Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen? Das RKI empfiehlt eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II. weiter
Quarantäne-Regelungen der Bezirke weiter

Stand: 16.12.2020


Neue Coronavirus-Testverordnung des BMG

Zahnärzte nur im Auftrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes zu Testungen ermächtigt

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Coronavirus-Testverordnung vom 30. November 2020 erneut geändert. Mit der Änderung ist der Kreis der zur Testung berechtigten Leistungserbringer wie Arztpraxen und von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebene Testzentren u. a. um Zahnärzte bzw. ärztlich und zahnärztlich geführte Einrichtungen erweitert worden. Die Berechtigung zur Testung durch einen Zahnarzt setzt jedoch eine entsprechende Beauftragung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) voraus.

KZBV und BZÄK weisen angesichts anderslautender Presseberichte darauf hin, dass es Zahnärzten ohne einen entsprechenden Auftrag durch den ÖGD weiterhin nicht möglich ist, Patienten mittels Antigen- oder PCR-Test auf das Corona-Virus zu testen. Davon unberührt bleibt die Testung des Praxispersonals mittels PoC-Antigen-Test durch den Zahnarzt auch weiterhin möglich.

Sobald uns Details zum Prozedere und zur Abrechnung vorliegen, informieren wir in einem Sonderrundschreiben.
 

Sonderrundschreiben vom 14.12.2020

Die neue Testverordnung vom 2. Dezember 2020 weist aus Sicht der Zahnärzteschaft einige begrüßenswerte Änderungen auf:

  • Zahnärzte sind nunmehr ausdrücklich im Verordnungstext im Kreis der zur Testung berechtigten Leistungserbringer aufgeführt. Bisher wurden sie nur in der Verordnungsbegründung erwähnt, was zu Rechtsunsicherheiten führte.
  • Die Sachkostenpauschale für Point of Care (PoC)-Antigen-Schnelltests wird nunmehr auf maximal 9 Euro angehoben. Bisher waren diese nur mit höchstens 7 Euro je Test vergütet.Der bisher erhobene bzw. einbehaltene Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 3,5 % ist nicht mehr vorgesehen.
  • Die Testung darf ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden.

FAQ-Katalog
Schaubild


Kooperationszahnärzte und Schwerpunktpraxen in 1. Impfgruppe

Das Bundesministerium für Gesundheit hat der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und Bundeszahnärztekammer bestätigt, dass Zahnärzte, die im Bereich der zahnärztlichen Versorgung von Patienten in Alten- oder Pflegeeinrichtungen tätig sind, und Schwerpunktpraxen zur zahnmedizinischen Notfall-Versorgung von Covid-19-Patienten und Verdachtsfällen unter die erste Prioritätengruppe gemäß § 2 Nr. 2 bzw. § 2 Nr. 4 CoronaImpfV gefasst werden.

Am 13.01.2021 führte die KZV Berlin hierzu mit der zuständigen Senatsverwaltung eine Telefonkonferenz, um das Prozedere zur Impf-Benachrichtigung abzustimmen. 

Die entsprechenden Zahnarztpraxen erhalten von der KZV Berlin pro übermittelten Impfwilligen die persönlichen Impf-Codes zugesendet, sobald die Senatsverwaltung hierfür sämtliche Unterlagen zur Verfügung gestellt hat. 


Bericht des BMG zur Impfstoffbeschaffung

Positionspapier von KZBV, BZÄK und DGZMK zu Prioritätengruppen bzgl. Impfreihenfolge gemäß Corona-Impfverordnung

Sonderrundschreiben vom 05.01.2021

Sonderrundschreiben

E-Mail an SenGPG bzgl. Priorisierung der Schwerpunktpraxen vom 04.01.2021

E-Mail an SenatGPG vom 26. und 29.12.2020


Covid-19-Impfung – Serviceportal

Bitte tragen Sie im Serviceportal unter Stammdaten die Zahl der Impfwilligen (Zahnärzte und zahnmedizinisches Fachpersonal) in Ihrer Praxis ein. Rundschreiben

Berliner Impfzentren

In Berlin sind hierfür über das Stadtgebiet verteilt sechs Impfzentren eingerichtet worden; mobile Impfteams gibt es zusätzlich. Insgesamt könnten so bis zu 20.000 Dosen täglich verabreicht werden. Es werden fast 3.000 Helfer gebraucht; Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Sanitäter, Techniker, Wachleute. Die mobilen Impfteams sind dazu in den Pflegeheimen tätig , auch in den Kliniken sollen Personal und Patienten – soweit sinnvoll – vor Ort geimpft werden.

Impfzentren:

  • Arena-Treptow
  • Messehalle 11 in Charlottenburg
  • die ehemaligen Flughäfen Tegel und Tempelhof
  • das Velodrom in Pankow sowie
  • das Erika-Hess-Eisstadion in Mitte

Coronavirus-Impfverordnung

Beschluss der Stiko

Beschlussentwurf der Stiko

Übersicht Personal in medizinischen Einrichtungen (Stiko)

FAQ-Katalog der Senatsverwaltung für Gesundheit

BMG: Aufklärungs- und Informationationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung

FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

FAQ-Katalog des Robert Koch-Instituts

Allgemeine Infomationen des Robert Koch-Instituts

FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Gesundheit

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie zeitlich befristete Sonderregelungen in Bezug auf seine regulären Richtlinienbestimmungen getroffen. weiter

Telefonische Krankschreibung

Kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der G-BA erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden. weiter

Krankenfahrten

Auf Antrag von KZBV und KBV hat der G-BA am 17.09.2020 beschlossen, die Sonderregelung zu Krankenfahrten bundesweit für die Zeit zu verlängern, wenn und solange der Deutsche Bundestag gemäß § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat.

Das heißt: Die Verordnung von Krankentransporten für Covid-19-Erkrankte und behördlich unter Quarantäne gestellte Versicherte ist nach telefonischer Anamnese zu unaufschiebbaren zwingend notwendigen ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen genehmigungsfrei. Damit ist dieses auf Forderung der KZBV geschaffene Instrument der bürokratiearmen Sicherung von Krankentransporten insbesondere in zahnärztliche Schwerpunktpraxen bis zum Ende der gegenwärtigen epidemischen Lage gesichert. weiter


S1-Leitlinie

Leitlinie "Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern" (Hrsg.: AWMF)

Quarantäne

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen? Das RKI empfiehlt eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II.

Erläuterung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zu den RKI-Empehlungen


Portal der Desinfektionsmittel herstellenden Berliner Apotheken (30.04.2020)

Die Apothekenkammer Berlin wird voraussichtlich in der 20. KW auf ihrer Website ein Portal der Desinfektionsmittel herstellenden Berliner Apotheken zur Verfügung stellen. Als Zwischenlösung hat die Apothekenkammer mit einem strukturierten Antwortformular die Berliner Apotheken abgefragt. Darauf haben sich bisher 28 Desinfektionsmittel herstellende Berliner Apotheken gemeldet. Eine nach Bezirken gegliederte Übersicht finden Sie hier.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard (Hrsg.: baua)

System von Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Coronavirus- Pandemie (Hrsg. IDZ und KZBV), Update 24.04.2020

Risikomanagement in der Zahnarztpraxis (Hrsg.: BZÄK)

Wiederverwendungsverfahren für medizinische Schutzmasken (Hrsg.: BMAS und BMG), 02.04.2020

Ressourcenschonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz- und FFP-Masken (Hrsg.: RKI)

Hygieneplan (Hrsg.: BZÄK)

"Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene" - Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI (Hrsg.: RKI)

Technische Regel für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250) (Hrsg.: baua)

COVID-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen – Orientierungshilfe für Ärzte (Hrsg.: RKI)

Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten (Hrsg.: IDZ)


Wiederverwendung von Atemschutzmasken

Der Krisenstab der Bundesregierung billigt in der aktuellen Versorgungskrise die Wiederverwen-dung von Schutzmasken in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend Material zur Verfügung steht. Angesichts der Beschaffungsprobleme gelte es, „pragmatische und zielführende, aber dennoch sichere Lösungen zu finden“.

Für die Wiederaufbereitung von MNS-Masken wird eine Dekontamination durch Hitzeinaktivierung empfohlen, zum Beispiel mittels trockener Hitze bei 65 bis 70 Grad Celsius für 30 Minuten. MNS-Masken können in der Zahnarztpraxis auch ohne Dekontamination wiederverwendet werden. Vo-raussetzung ist der personalisierte Einsatz.

FFP2/3-Masken mit CE-Kennzeichnung oder solche, die nach dem Prüfgrundsatz der Zent-ralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zugelassen sind Sie können ebenfalls nach Hitzebehandlung wiederverwendet werden. Auch hier wird eine Dekon-tamination der Masken durch eine Hitzeinaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65 bis 70 Grad Celsius für 30 Minuten empfohlen.


Stand: 11.05.2020

Die Bundesagentur für Arbeit ist der Argumentation der BZÄK und KZBV gefolgt und hat am 07.05.2020 eine neue Weisung herausgegeben. Demnach haben Vertragszahnärzte Anspruch auf Kurzarbeitergeld bei entsprechenden Voraussetzungen.

Weisung Bundesagentur für Arbeit


Stand: 18.03.2020

Arbeitsrechtliches Informationsblatt für die Zahnarztpraxis (Hrsg.: BZÄK)

Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (Hrsg.:Bundesagentut für Arbeit)

Praxisschließung bei Coronavirus: Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung (Hrsg.: KBV)

Optionen für den Umgang mit medizinischem Personal in Situationen mit relevantem Personalmangel im Rahmen der COVID-19 Pandemie (Hrsg.:RKI)


DGAZ-Stellungnahme vom 25. April 2020
In der weiteren Stellungnahme der DGAZ vom 18. Mai 2020 wird dargestellt, dass nun begonnen werden soll, „die coronabedingt aufgetretenen Einschränkungen gemeinsam mit der Pflege aufzufangen“ und in „enger Absprache mit den Einrichtungsleitungen“ die Menschen mit Pflegebedarf „wieder regulär zahnmedizinisch zu betreuen“. Die DGAZ hat die Stellungnahme so verfasst, dass sie bei den Pflegedienstleitungen als Gesprächsgrundlage genutzt werden kann.

DGAZ-Stellungnahme vom 18. Mai 2020
Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge (§ 119b SGB V)  
Eine allgemeingültige Empfehlung zur Frage der Durchführung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge kann aktuell nicht gegeben werden. Die Entscheidung ist vor Ort gemeinsam mit der Einrichtungsleitung zu treffen. Besonders wichtig bei Wiederaufnahme ist jedoch die zwingende Einhaltung der Hygienestandards für diesen Personenkreis.


Sofern Sie Ihre Sprechstunden ändern, bitten wir Sie, die Aktualisierung eigenständig im Serviceportal der KZV Berlin vorzunehmen.

Alle von Ihnen hier angegebenen Daten verwenden wir für unsere Zahnarztsuche. Auf diese Weise findet der Patient noch schneller und unkomplizierter seine Zahnarztpraxis. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Angaben im Serviceportal immer aktuell sind. Denn nur so können mögliche Fehlinformationen bzw. Missverständnisse bezüglich Ihrer Praxisinformationen beim Patienten gar nicht erst entstehen.


Der zahnärztliche Notdienst in der Nacht und am Wochenende ist nach wie vor für Notfälle und Schmerzpatienten gedacht. Angesichts der Corona-Pandemie bittet die KZV Berlin darum, die Notdienstpraxen nicht mit aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Des Weiteren muss der zahnärztliche Notdienst an den Wochenenden und Feiertagen aufrechterhalten werden. Sollten Sie Ihren Notdienst nicht wahrnehmen können, müssen Sie sich wie bisher um eine Vertretung kümmern und diese per E-Mail an zulassung[at)kzv-berlin.de melden.

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen behandelt.

 


Seitens der KZV Berlin gibt es nach wie vor keine Vorgaben, welche Behandlungen durchgeführt oder verschoben werden. Der Zahnarzt allein entscheidet verantwortlich nach den angepassten Hygienemaßnahmen in seiner Praxis und dem Befund, den er bei seinem Patienten feststellt, was an Behandlung zu diesem Zeitpunkt erforderlich ist. Darüber hinaus entscheidet er über organisatorische Maßnahmen in der Praxis, um sich selbst, das Praxisteam und die Patienten vor einer Infektion zu schützen.

Die aufsuchende Betreuung von besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen wie etwa alten Menschen oder Menschen mit einer Beeinträchtigung speziell in der stationären Versorgung, aber auch in der häuslichen Pflegesituation soll streng auf Akut- und Notfallbehandlungen beschränkt werden, solange die Virusepidemie andauert. Soweit zahnärztliche Behandlungen erforderlich sind, sollen diese in der Praxis sowie im Rahmen von Akut- und Notfallbehandlungen der aufsuchenden Betreuung unter konsequenter Beachtung der erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Patienten und das Behandlungsteam durchgeführt werden.

Der zahnärztliche Notdienst in der Nacht und am Wochenende ist für Notfälle und Schmerzpatienten gedacht. Angesichts der Corona-Pandemie bittet die KZV Berlin darum, die Notdienstpraxen nicht mit aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen – nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung – behandelt.

Selbstverständlich steht die Patientenberatung mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist telefonisch zu den angegebenen Hotline-Zeiten erreichbar.

Praxisplakat "Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps" (Hrsg.: BZgA)

Hinweisplakat für Patienten am Praxiseingang (Hrsg.: BZÄK)

Patientenberatung der Berliner Zahnärzte (Hrsg.: KZV Berlin)


Praxisschließung

Sofern Sie Ihre Praxis schließen (müssen), senden Sie eine E-Mail an zulassung(at)kzv-berlin.de.
Über die Praxisschließung entscheidet nicht die KZV Berlin; diese Entscheidung trifft ausschließlich der Praxisinhaber eigenverantwortlich, es sei denn, die Praxis wird von Amts wegen geschlossen.


Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen behandelt.

  • Patienten kontaktieren Sie zunächst telefonisch ihren Hauszahnarzt. Mit ihm klären sie, ob es sich um eine notwendige und unaufschiebbare Behandlung handelt. Falls ja, ruft der Patient die in seiner Nähe liegende Schwerpunktpraxis an.
  • Eine Behandlung ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.
  • Die Schwerpunktpraxis informiert Sie im Rahmen der kurzfristigen Terminvergabe über die nächsten Schritte und über die Organisation Ihres Krankentransportes zum Termin in die Schwerpunktpraxis.


Liquiditätshilfen der Investitionsbank Berlin (Hrsg.:IBB)

Bekomme ich Entschädigung bei Quarantäne?

Erkrankt einer Ihrer Arbeitnehmer, so erhält dieser die „normale“ Entgeltfortzahlung. Wird er vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, so gibt es eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Ähnliches gilt für Sie als Arbeitgeber: Ordnet das Amt eine Quarantäne oder ein Berufsverbot an, so gibt es eine Entschädigung, die sich am letzten Einkommenssteuerbescheid orientiert. Wichtig: Gehen Sie nicht freiwillig in die Selbstquarantäne, denn ohne behördliche Anordnung gibt es keine Entschädigung. Auch wäre dies eine Verletzung des Versorgungsauftrags als Vertragszahnarzt.

Bekomme ich Entschädigung bei Praxisschließung?

Gerade in diesem Bereich gibt es aktuell viele Irrtümer. Festzuhalten ist, dass weder Kammer noch KZV Praxisschließungen anordnen können – dies kann in der Corona-Situation nur das Gesundheitsamt. Auch ist es nicht richtig, wenn suggeriert wird, dass im Falle einer behördlichen Schließung von Praxen (ohne, dass es vor Ort in der Belegschaft Covid-19-Fälle gab) pauschal eine Entschädigung fließen würde – der maßgebliche § 56 des Infektionsschutzgesetzes sieht dies von seinem Regelungsbereich her nicht vor. Dennoch kann in einem solchen Fall Druck auf die Behörden ausgeübt werden – indem man, anwaltlich begleitet, einen Entschädigungsantrag stellt.

Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) hat das Bundesministerium für Gesundheit zusammengestellt. FAQ-Katalog

Webcode: W00468

Auf einen Blick

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